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SDK Tarif S 103 2017-03-17T16:10:56+00:00

Stationärer Tarifbereich – S 103

Ja, erstattet wird für eine medizinisch notwendige Anschlussheilbehandlung, wenn vor Beginn der Behandlung schriftlich zugesagt wurde. Voraussetzunge ist, dass sich die Behandlung innerhalb von 2 Wochen nach Beendigung einer Krankenhausbehandlung, für die Leistungspflicht besteht, anschließt. Besteht gleichzeitig ein Anspruch gegenüber einem gesetzl Rehabilitationsträger, so ist der Versicherer – unbeschadet eines Anspruches auf KHT- nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, welche trotz der Leistungen des anderen Kostenträgers notwendig bleiben.
Erstattet werden 100% der Aufwendungen für die allgemeinen Krankenhausleistungen einschließlich der Leistungen eines Belegarztes, einer Beleghebamme und des -entbindungspflegers.
Erstattet werden 100% der Aufwendungen für den medizinisch notwendigen Hin- und Rücktransport zum nächstgelegenen geeigneten Krankenhaus und mit je nach Lage des Falles in einem angemessenen Transportmittel.
Die Aufwendungen für stationäre psychoanalytische und psychotherapeutische Behandlungen werden nach vorheriger schriftlicher Zusage durch den Versicherer erstattet.
Geleistet wird für bis zu drei ambulante oder stationäre Entziehungsmaßnahmen in entsprechend qualifizierten Einrichtungen, für die anderweitig kein Anspruch auf Kostenerstattung oder Sachleistung geltend gemacht werden kann, wenn der Versicherer dies vor Beginn der Maßnahme schriftlich zugesagt hat.
Erstattung auch für Versorgung in einem stationären Hospiz. Bei einem anderweitigen Leistungsanspruch z. B. aus der privaten Pflegepflichtversicherung, ist der Versicherer nur für die nach der Vorleistung verbleibenden Aufwendungen leistungspflichtig.

Allgemeiner Tarifbereich – S 103

Während der ersten 6 Monate eines vorübergehenden Aufenthaltes im außereuropäischen Ausland, besteht ohne eine besondere Vereinbarung Versicherungsschutz. Muss der Aufenthalt wegen notwendiger Heilbehandlung über sechs Monate hinaus ausgedehnt werden, besteht Versicherungsschutz, solange die versicherte Person die Rückreise nicht ohne Gefährdung ihrer Gesundheit antreten kann. Ist ein längerer Aufenthalt nötig, können besondere Vereinbarungen getroffen werden.
Eine Kündigung erfolgt mit einer 3-monatigen Kündigungsfrist zum Endes des Versicherungsjahres. Als Versicherungsjahr gilt die Zeit vom 1. Juli eines Jahres bis 30. Juni des Folgejahres. Als erstes Versicherungsjahr gilt die Zeit vom Versicherungsbeginn bis zum 30. Juni.
Ein Verzicht oder Anrechnung von Wartezeiten erfolgt, wenn die zu versichernde Person aus einer seitens des Versicherers ungekündigten Krankheitskostenvollversicherung wechselt. Ist dies nicht der Fall, können durch Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses die Wartezeiten erlassen werden. Bei Wechsel aus der GKV wird die dort ununterbrochene zurückgelegte Versicherungszeit auf die Wartezeit angerechnet.

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