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SDK Tarif A 75 2017-03-17T16:10:56+00:00

Ambulanter Tarifbereich – A 75

Erstattet werden im Rahmen der tariflichen Leistungssätze die Aufwendungen für ambulante ärztliche Heilbehandlungen.
Erstattet werden 100% der Aufwendungen für Arzneimittel sowie bestimmte medikamentenähnliche Nährmittel einschließlich enteraler Ernährung mit Zubehör, die zwingend erforderlich sind, um schwere gesundheitliche Schäden, z.B. bei Enzymmangelkrankheiten, Morbus-Crohn und Mukoviszidose, zu vermeiden sowie Stoma-, Tracheostoma- und Inkontinenzartikel. Arzneimittel müssen aus der Apotheke bezogen werden. Die absolute Selbstbeteiligung beträgt 130 Euro pro Kalenderjahr. (zusätzlich zur tariflichen prozentualen Selbstbeteiligung).
Im Rahmen der erfolgsabhängigen Beitragsrückerstattung werden aus dem ambulanten und dentalen Tarifbereich nach 1 Jahr 3 Monatsbeiträge gezahlt.
Nein, Erstattung bis zum Höchstsatz der GOÄ. Übersteigt das Arzthonorar für persönliche Leistungen nicht den 1,7fachen, für medizinisch-technische Leistungen nicht den 1,3fachen und für Laborleistungen nicht den 1,1fachen Satz der jeweils gültigen amtlichen deutschen Gebührenordnung für Ärzte, erfolgt kein Abzug der prozentualen Selbstbeteiligung.
Erstattet werden 100% der Aufwendungen. Heilmittel müssen von Ärzten, Heilpraktikern oder Angehörigen anderer staatlich anerkannter Heilberufe (z. B. Masseuren, Logopäden) erbracht werden. Die Aufwendungen für Massagen, Krankengymnastik und Übungsbehandlungen werden über den in der GOÄ festgelegten Rahmen bis zum 3,5 fachen Satz erstattet. Sind erstattungsfähige Heilmittel nicht in der Gebührenordnung für Ärzte aufgeführt, werden die Aufwendungen bis zu den beihilfefähigen Höchstsätzen erstattet.
Erstattet werden 75 % der Aufwendungen für Hilfsmittel. Leistungen für Hilfsmittel gleicher Art werden im Kalenderjahr je einmal gezahlt. Als Leistung gilt auch die Reparatur eines Hilfsmittels. Reparaturen und Zubehör werden wie das zugrunde liegende Hilfsmittel erstattet. Nicht erstattungsfähig sind Aufwendungen für Hilfsmittel mit geringem therapeutischen Nutzen (z.B. Applikationshilfen für Wärme und Kälte), Geräte, die dem Fitness- und/oder Wellnessbereich zuzuordnen sind (z.B. Laufband, Crosstrainer), Kontroll- und Behandlungsgeräte (z.B. Inhaliergeräte, Blutdruckmessgeräte) sowie sonstige sanitäre oder medizinisch- technische Bedarfsartikel (z.B. Fieberthermometer, Heizkissen). Dasselbe gilt für Aufwendungen für die Pflege und Reinigung von Hilfsmitteln (z.B. Pflegemittel) und die Unterhaltungs- und Betriebskosten für Hilfsmittel wie Strom oder Batterien.
Der Versicherer leistet im vertraglichen Umfang für Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden und Arzneimittel, die von der Schulmedizin überwiegend anerkannt sind. Er leistet darüber hinaus für Methoden und Arzneimittel, die sich in der Praxis als ebenso erfolgsversprechend bewährt haben oder die angewandt werden, weil keine schulmedizinischen Methoden oder Arzneimittel zur Verfügung stehen. Der Versicherer kann jedoch seine Leistungen auf den Betrag herabsetzen, der bei der Anwendung vorhandener schulmedizinischer Methoden oder Arzneimittel angefallen wäre.
Erstattet werden 100% der Aufwendungen für psychotherapeutische Behandlungen nach vorheriger Genehmigung des Versicherers ohne Sitzungszahlbegrenzung. Es können neben ärztlichen Behandlern auch Psychotherapeuten in Anspruch genommen werden, die die Voraussetzungen für die Eintragung ins Arztregister (Approbation und Fachkundennachweis) erfüllen.
Erstattet werden 75 % der Aufwendungen für Brillen oder Kontaktlinsen einschließlich der Refraktionsbestimmung durch Optiker bis zu einem Erstattungsbetrag von 160 Euro. Ein erneuter Anspruch auf Erstattung besteht im Abstand von 3 Kalenderjahren oder bei einer Veränderung der Sehfähigkeit um mindestens 0,5 Dioptrien.
Erstattet werden 100% der infolge eines Unfalls oder medizinischen Notfalls angefallenen notwendigen Transportkosten zum und vom Arzt. Erstattungsfähig sind auch die Kosten eines Hin- und Rücktransports vom und zum Wohnsitz des Versicherten zur Dialysebehandlung, zur Chemo- und zur Strahlentherapie. Wird der Versicherte mit einem privaten Personenkraftwagen befördert, sind die Transportkosten in Höhe von 0,30 Euro pro Kilometer erstattungsfähig.
Erstattet werden 100 % der Aufwendungen für gezielte Vorsorgeuntersuchungen nach gesetzlich eingeführten Programmen ohne Altersbegrenzung.
Ja, versichert sind die Impfungen, die von der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Institutes empfohlen werden und nicht ausschließlich aus Anlass einer Auslandsreise durchgeführt werden.
Geleistet wird für bis zu drei ambulante oder stationäre Entziehungsmaßnahmen in entsprechend qualifizierten Einrichtungen, für die anderweitig kein Anspruch auf Kostenerstattung oder Sachleistung geltend gemacht werden kann, wenn der Versicherer dies vor Beginn der Maßnahme schriftlich zugesagt hat.

Dentaler Tarifbereich – A 75

Erstattet werden 75% der Aufwendungen für zahnärztliche Behandlungen und Prophylaxe bis zu einem Gesamtrechnungsbetrag (einschließlich Kieferorthopädie, Inlays und Zahnersatz) von 260 Euro.
Erstattet werden 75% der Aufwendungen für Zahnersatz bis zu einem Gesamtrechnungsbetrag (einschließlich Kieferorthopädie, Inlays und Zahnbehandlung) von 260 Euro.
Erstattet werden 75% der Aufwendungen für kieferorthopädische Behandlungen bis zu einem Gesamtrechnungsbetrag (einschließlich Zahnersatz, Inlays und Zahnbehandlung) von 260 Euro.
Erstattet werden gemäß der tariflichen Leistungssätze die Aufwendungen für Labor- und Materialkosten.
Erstattet werden 75% der Aufwendungen für Inlays bis zu einem Gesamtrechnungsbetrag (einschließlich Zahnersatz, Kieferorthopädie und Zahnbehandlung) von 260 Euro.
Im Rahmen der erfolgsabhängigen Beitragsrückerstattung werden aus dem ambulanten und dentalen Tarif nach 1 Jahr 3 Monatsbeiträge gezahlt.
Nein, aber dauerhafte Begrenzung auf einen Gesamtrechnungsbetrag von 260 Euro.
Implantate werden wie Zahnersatz ohne weitere Einschränkungen erstattet.

Allgemeiner Tarifbereich – A 75

Während der ersten 6 Monate eines vorübergehenden Aufenthaltes im außereuropäischen Ausland, besteht ohne eine besondere Vereinbarung Versicherungsschutz. Muss der Aufenthalt wegen notwendiger Heilbehandlung über sechs Monate hinaus ausgedehnt werden, besteht Versicherungsschutz, solange die versicherte Person die Rückreise nicht ohne Gefährdung ihrer Gesundheit antreten kann. Ist ein längerer Aufenthalt nötig, können besondere Vereinbarungen getroffen werden.
Eine Kündigung erfolgt mit einer 3-monatigen Kündigungsfrist zum Endes des Versicherungsjahres. Als Versicherungsjahr gilt die Zeit vom 1. Juli eines Jahres bis 30. Juni des Folgejahres. Als erstes Versicherungsjahr gilt die Zeit vom Versicherungsbeginn bis zum 30. Juni.
Die erstattungsfähigen Rechnungsbeträge für ambulanten Heilbehandlungen, Vorsorgeuntersuchungen, Psychotherapie und Arzneimittel werden bis zu einem Gesamtrechnungsbetrag von 2.600 Euro pro Versicherungsjahr zu 75% erstattet.
Daraus ergibt sich ein maximaler Selbstbehalt vom 650 Euro.
Ein Verzicht oder Anrechnung von Wartezeiten erfolgt, wenn die zu versichernde Person aus einer seitens des Versicherers ungekündigten Krankheitskostenvollversicherung wechselt. Ist dies nicht der Fall, können durch Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses die Wartezeiten erlassen werden. Bei Wechsel aus der GKV wird die dort ununterbrochene zurückgelegte Versicherungszeit auf die Wartezeit angerechnet.
Ja, er bietet zum 30., 35., 40., 45. und 50. Lebensjahr die Möglichkeit ohne erneute Gesundheitsprüfung in einen höherwertigen Tarif umzustellen. Die Umstellung muß 6 Monate vor dem Umstellungstermin schriftlich beantragt werden.

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