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Gothaer Tarif MediVita 500 2017-03-17T16:11:00+00:00

Ambulanter Tarifbereich – MediVita 500

Erstattet werden im Rahmen der tariflichen Leistungssätze die Aufwendungen für ambulante ärztliche Heilbehandlungen.
Erstattet werden 100% der Aufwendungen für Arznei- und Verbandmittel sowie medikamentenähnliche Nährmittel, die zwingend erforderlich sind, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden. Bei regelmäßigem Arznei-/ Verbandmittelbezug wird vom VR für den zukünftigen Bedarf eine kostengünstige Bezugsmöglichkeit geprüft und dem Versicherten für den zukünftigen Bezug empfohlen. Wenn die empfohlenen Bezugsquellen nicht genutzt werden, reduziert sich der Erstattungssatz auf 80 %.
Aufwendungen für ambulante Kurbehandlung sowie die in einem Heilbad oder Kurort entstandenen Aufwendungen für ambulante Heilbehandlung sind erstattungsfähig.
Der Tarif sieht eine garantierte Beitragsrückerstattung vor. Sie beträgt: 2 Monatsbeiträge (MB) für ein leistungsfreies Kalenderjahr (KJ). Zusätzlich erfolgsabhängige BRE – genaue Höhe noch nicht bekannt.
Wird im gesamten Kalenderjahr für ambulante Behandlungen und Vorsorgeuntersuchungen ausschließlich zunächst der Hausarzt in Anspruch genommen (Hausarztprinzip), kann sich die vereinbarte Selbstbeteiligung auf bis zu 50% reduzieren; Optionsmöglichkeit auf einen höherwertigeren Schutz nach Ablauf von 24 oder 36 Monaten seit Vertragsbeginn.
Ja, erstattet werden 100% der Aufwendungen für Heilmittel, soweit sie im Heilmittelverzeichnis des Tarifs MediVita aufgeführt und im Rahmen der dort genannten Höchstbeträge berechnet sind. Als Heilmittel gelten Maßnahmen der physikalischen Therapie (Massagen, Packungen, Krankengymnastik u. Bewegungsübungen, Inhalationen, Kälte- und Wärmebehandlung, Elektrotherapie, Lichttherapie sowie Hydrotherapie einschließlich medizinischer Bäder), Sprachtherapie (Logopädie) und Beschäftigungstherapie (Ergotherapie). Die Maßnahmen müssen von Ärzten, Heilpraktikern oder staatlich geprüften Angehörigen von Heil- bzw. Heilhilfsberufen erbracht werden.
Erstattet werden 100% der Aufwendungen für Stützapparate, Hör- und Sprechgeräte, orthopädische Einlagen und Schuhe, Bandagen, Bruchbänder, Gummistrümpfe und gegen Verunstaltung sowie Verkrüppelung ärztlich verordnete Körperersatzstücke, Krankenfahrstühle. Der Erstattungssatz vermindert sich auf 80 %, soweit diese über den Versicherer bezogen werden können und hiervon kein Gebrauch gemacht wird der Aufwendungen. Außerdem werden weitere Hilfsmittel gemäß Hilfsmittelverzeichnis im Rahmen des Hilfsmittelmanagements erstattet. Vor Bezug (Kauf oder Anmietung) ist die ärztliche Verordnung beim Versicherer einzureichen. Nach Überprüfung entscheidet der Versicherer unverzüglich, ob die Beschaffung über ihn erfolgt. Wird ein Hilfsmittel ohne Einschalten des Versicherers bezogen, ist der Versicherer berechtigt, seine tariflichen Leistungen auf den Betrag herabzusetzen, der bei einer im Rahmen des Hilfsmittelmanagements durchgeführten Versorgung entstanden wäre. Der Versicherer verzichtet auf die vorherige Einreichung der ärztlichen Verordnung, wenn sich die medizinische Notwendigkeit im Rahmen einer Notfallbehandlung ergibt.
Erstattet werden 100% der Aufwendungen für ärztlich angeordnete medizinische Einzelleistungen durch Pflegehilfskräfte im Rahmen einer häuslichen Behandlungspflege.
Der Versicherer leistet im vertraglichen Umfang für Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden und Arzneimittel, die von der Schulmedizin überwiegend anerkannt sind. Er leistet darüber hinaus für Methoden und Arzneimittel, die sich in der Praxis als ebenso erfolgsversprechend bewährt haben oder die angewandt werden, weil keine schulmedizinischen Methoden oder Arzneimittel zur Verfügung stehen. Der Versicherer kann jedoch seine Leistungen auf den Betrag herabsetzen, der bei der Anwendung vorhandener schulmedizinischer Methoden oder Arzneimittel angefallen wäre.
Erstattet werden 80% der Aufwendungen für psychotherapeutische ambulante Behandlungen bis zu 20 Sitzungen pro Kalenderjahr.
Erstattet werden 100% der Aufwendungen für Brillen und Kontaktlinsen bis zu einem Rechnungsbetrag von 100 Euro pro Kalenderjahr.
Erstattet werden 100% der Aufwendungen für Transporte im Notfall-Rettungsdienst, sowie ärztlich verordnete und begründete Krankentransporte zum und vom nächstgelegenen Arzt oder Krankenhaus zur ambulanten Behandlung, (z. B. bei Strahlen- und Notfallbehandlung, Unfällen und Gehunfähigkeit).
Erstattet werden 100% der Aufwendungen für gezielte Vorsorgeuntersuchungen nach gesetzlich eingeführten Programmen sowie Untersuchungen zur Vorsorge oder Früherkennung häufig vorkommender schwerer Erkrankungen ohne Altersbegrenzung. Vorsorgeuntersuchungen bleiben bei der Feststellung der Leistungsfreiheit unberücksichtigt und werden nicht auf die kalenderjährliche SB angerechnet.
Erstattet werden 100% der Aufwendungen für Schutzimpfungen, ausgenommen Auslandsreiseimpfungen. Schutzimpfungen bleiben bei der Feststellung der Leistungsfreiheit unberücksichtigt und werden nicht auf die kalenderjährliche SB angerechnet.

Stationärer Tarifbereich – MediVita 500

Der Tarif sieht eine garantierte Beitragsrückerstattung vor. Sie beträgt: 2 Monatsbeiträge (MB) für ein leistungsfreies Kalenderjahr (KJ). Zusätzlich erfolgsabhängige BRE – genaue Höhe noch nicht bekannt.
Erstattet werden 100% der Aufwendungen für die während einer stationären Sanatoriumsbehandlung entstandenen Arzt-, Arznei-und Kurmittelkosten. Diese Leistungen werden erstmals nach 3jähriger Versicherungsdauer und danach im Abstand von jeweils 3 Jahren erbracht.
Ja, soweit es sich um Rehabilitationsmaßnahmen der gesetzlichen Rehabilitationsträger handelt.
Erstattet werden 100% der Aufwendungen für die allgemeinen Krankenhausleistungen.
Erstattet werden 100% der Aufwendungen für Krankentransporte zur stationären Behandlung und im Notfallrettungsdienst mit geeigneten Transportmitteln (z. B. Krankentransportwagen, Hubschrauber, Flugzeug). Erstattungsfähig sind die Aufwendungen für den Transport je Versicherungsfall bis zum nächstgelegenen geeigneten Krankenhaus. Wird nicht das nächstgelegene geeignete Krankenhaus gewählt, werden darüber hinaus die Aufwendungen für den Transport von maximal weiteren 100 km erstattet.
Aufwendungen für eine stationäre Psychotherapie im Rahmen allgemeiner Krankenhausleistungen sind bis zu 6 Wochen im Kalenderjahr zu 100 % erstattungsfähig, darüber hinaus zu 70 % sofern vor Ablauf der 6 Wochen die medizinische Notwendigkeit einer darüber hinausgehenden Behandlung dem Versicherer gegenüber nachgewiesen wird.
Erstattet werden 80% der Aufwendungen für die allgemeinen Krankenhausleistungen bei einer erstmaligen stationären Entziehungsmaßnahme, soweit es sich nicht um eine Rehabilitationsmaßnahme der gesetzlichen Rehabilitationsträger handelt.

Allgemeiner Tarifbereich – MediVita 500

Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf Heilbehandlung in Europa. Er kann durch Vereinbarung auf außereuropäische Länder ausgedehnt werden. Während der ersten 6 Monate eines vorübergehenden Aufenthaltes im außereuropäischen Ausland besteht auch ohne besondere Vereinbarung Versicherungsschutz. Muss ein vorübergehender Aufenthalt im außereuropäischen Ausland wegen notwendiger Heilbehandlung ausgedehnt werden, besteht Versicherungsschutz, solange die versicherte Person die Rückreise nicht ohne Gefährdung ihrer Gesundheit antreten kann.
Eine Kündigung erfolgt mit einer 3-monatigen Kündigungsfrist zum Ende des Kalenderjahres.
Die erstattungsfähigen Aufwendungen einer medizinisch notwendigen ambulanten Heilbehandlung werden abzüglich dem vereinbarten Selbstbehalt von insgesamt 500 Euro je Kalenderjahr gezahlt. Vorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen bleiben bei der Feststellung der Leistungsfreiheit unberücksichtigt und werden nicht auf die kalenderjährliche SB angerechnet.
Der Versicherer verzichtet generell auf die allgemeinen und besonderen Wartezeiten.
Ja, im Rahmen der für das Neugeschäft offenen Tarife kann der Versicherungsnehmer, der nach Tarif MediVita sowie MediVita Z 70 oder MediVita Z 90 versichert ist, die Umstellung in einen umfassenderen Versicherungsschutz ohne erneute Gesundheitsprüfung und Wartezeiten verlangen. Will der Versicherungsnehmer von seinem Optionsrecht Gebrauch machen, kann eine Umstellung jeweils nach Ablauf von 24 oder 36 Monaten seit Vertragsbeginn erfolgen, sofern der Antrag innerhalb von 2 Monaten vor Ablauf der genannten Vertragslaufzeit gestellt wird.

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