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Allianz Tarif AMP70PU 2017-03-17T16:11:08+00:00

Ambulanter Tarifbereich – AMP70PU

Erstattet werden im Rahmen der tariflichen Leistungssätze die Aufwendungen für ambulante ärztliche Heilbehandlungen.
Erstattet werden 100% der Aufwendungen für Arzneimittel und Verbandmaterial. Arzneimittel müssen aus der Apotheke bezogen werden. Erstattung für Nährmittel und Zusätze erfolgt nur, wenn diese zwingend erforderlich sind, um schwere gesundheitliche Schäden, zum Beispiel bei Enzymmangelkrankheiten, Morbus Crohn und Mukoviszidose, zu vermeiden oder wenn die versicherte Person medikamentenähnliche Nährmittel benötigt, weil aufgrund einer medizinischen Indikation eine vollständige oder ergänzende Nahrungszufuhr über den Magen- Darm-Trakt erforderlich ist (enterale Ernährung). Medikamentenähnliche Nährmittel sind Sondennahrung, Aminosäure- Mischungen, Eiweiß-Hydrolysate und Elementar-Diäten.
Im Rahmen der erfolgsabhängigen BRE werden 15 % des Jahresbeitrages zurückerstattet (auch anteilig bei unterjährigem Vertragsbeginn), 20 % für zwei aufeinander folgende leistungsfreie Jahre, 25 % für drei aufeinander folgende leistungsfreie Jahre und 30 % für vier oder mehr aufeinander folgende leistungsfreie Jahre.
Erstattung auch ambulante Entbindung und Hausentbindung, einschl. Geburtsvorbereitung und Rückbildungsgymnastik. Erstattung von künstlicher Befruchtung nur, wenn vor Behandlungsbeginn ein Therapie- und Kostenplan vorgelegt und genehmigt wurde. Maximal 4 Versuche je reproduktionsmedizinischem Verfahren. Einmalige Pflegepauschale von 3.000 Euro wenn Pflegebedürftigkeit mind. nach Stufe II nachgewiesen wird. Erstattung der Aufwendungen für Rücktransporte (einschl. durch Ambulanzflugzeuge) aus dem Ausland sowie der Aufwendungen für die Überführung bei Tod im Ausland. Leistungen bei Organtransplantationen (auch für den Spender), Vermittlung von Spezialisten, Service bei Behandlungsfehlern.
Erstattet werden 100% der Aufwendungen für Heilmittel, höchstens bis zu dem Betrag, der den jeweils geltenden beihilfefähigen Höchstbetrag, der sich nach der Bundesbeihilfeverordnung ergibt, um nicht mehr als 30 Prozent übersteigt.
Erstattet werden 100% der Aufwendungen bis zum Höchstsatz des GebüH. Einschließlich Arznei- und Verbandsmittel sind Aufwendungen bis zum Rechnungsbetrag von 1.000 Euro pro Versicherungsjahr erstattungsfähig.
Versicherungsschutz besteht für jedes Hilfsmittel, das für die versicherte Person im Versicherungsfall medizinisch notwendig ist. Erstattet werden 100% der Aufwendungen für Bandagen, Blutdruckmessgeräte, Blutzuckermessgeräte, orthopädische Einlagen, Bruchbänder, Kompressionsstrümpfe, Gehhilfen, Tens-Geräte, Inhalationsgeräte, Peak-Flow-Meter, Milchpumpen, konfektionierte Therapieschuhe und orthopädische Schuhzurichtungen, sowie für orthopädische Schuhe bis max. 2.000 Euro je Person und Kalenderjahr, Hörhilfen, bis maximal 1.500 Euro pro Hörhilfe. Als Hörhilfen gelten Hörgeräte (apparativ) einschließlich dazugehöriger Ohrpassstücke (Otoplastik). Perücken werden bei krankhaftem Haarausfall ebenfalls zu 100% erstattet, bis maximal 500 Euro pro Perücke. Sonstige (auch lebenserhaltende) Hilfsmittel werden zu 80% erstattet, bzw. dann zu 100% wenn das Hilfsmittel über den Versicherer bezogen bzw. von ihm beschafft wurde oder über ihn weder beschafft noch bezogen werden kann oder im Rahmen einer unfall- oder notfallbedingten Behandlung innerhalb von zwei Tagen nach dem Unfall oder Notfall bezogen werden muss.
Erstattet werden 100 % der Aufwendungen für eine medizinisch notwendige häusliche Krankenpflege (einschließlich Behandlungspflege) sofern diese ärztlich verordnet wurde, von einem geeigneten Leistungserbringer erbracht wird und die versicherte Person nicht durch eine im Haushalt lebende Person im erforderlichen Umfang gepflegt und versorgt werden kann. Die Aufwendungen sind maximal bis zu dem Betrag erstattungsfähig, den der Leistungserbringer nach seiner Vergütungsvereinbarung nach SGB V verlangen kann.
Der Versicherer leistet für Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden und Arzneimittel, die von der Schulmedizin überwiegend anerkannt sind sowie für Methoden und Arzneimittel, die sich in der Praxis als ebenso erfolgversprechend bewährt haben, oder, die angewendet werden, weil keine schulmedizinischen Methoden oder Arzneimittel zur Verfügung stehen, z.B auch die Aufwendungen für Schröpfen, Akupunktur zur Schmerztherapie, Chirotherapie, Eigenblutbehandlung und therapeutische Lokalanästhesie.
Erstattet werden pro Versicherungsfall für die 1. bis zur 30. Sitzung 100% und ab der 31. Sitzung 70%. Die Erstattung ist auf 50 Sitzungen pro versicherte Person und Kalenderjahr begrenzt. Eine psychotherapeutische Behandlung ist erstattungsfähig, wenn sie von einem Arzt oder Heilpraktiker durchgeführt wird. Nach vorheriger schriftlicher Zusage werden Aufwendungen für Leistungen approbierter Psychologischer Psychotherapeuten bzw. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, die in eigener Praxis tätig sind und über einen entsprechenden Fachkundenachweis verfügen, erstattet.
Erstattet werden 100% der Aufwendungen für Brillengläser, Brillengestelle und Kontaktlinsen, max. 250 Euro innerhalb von 24 Monaten.
Erstattet werden 100 % der Aufwendungen für medizinisch notwendige Transporte (im Rettungswagen, Rettungshubschrauber oder wenn die versicherte Person aus medizinischen Gründen notwendigerweise von medizinisch ausgebildetem Personal begleitet worden ist) sowie die Aufwendungen für Fahrten (Taxifahrten, Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder bei Fahrten im privaten Fahrzeug, Letzteres mit Begrenzung) Erstattungsfähig sind die Aufwendungen für Transporte und Fahrten wegen ambulanter Dialyse, bei Strahlentherapie bei Krebserkrankungen und Chemotherapie sowie bei ärztlich bescheinigter Gehunfähigkeit oder wegen eines Unfalls oder Notfalls zum und vom nächstgelegenen geeigneten Arzt, Physiotherapeuten oder Krankenhaus. Der Ersatz von Aufwendungen für Krankenfahrten wegen ärztlich bescheinigter Gehunfähigkeit ist für die Hin- und Rückfahrt auf insgesamt höchstens 50 Euro pro versicherte Person und Fahrt begrenzt. Wenn diese Krankenfahrten im privaten Fahrzeug erfolgen, werden max. 0,30 Euro pro gefahrenen Kilometer erstattet. Erstattet werden auch 100 Prozent der Aufwendungen für die Fahrten eines Notarztes wegen einer unfall- oder notfallbedingten Behandlung.
Erstattet werden 100% der Aufwendungen für medizinisch notwendige ärztliche Vorsorge-Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten (zum Beispiel Vorsorge- Untersuchungen nach gesetzlich eingeführten Programmen, ohne die dort geltenden Altersbeschränkungen. Anstelle des Aufwendungsersatzes können bestimmte Vorsorgeuntersuchungen in Höhe tariflich festgelegter Pauschalen in Anspruch genommen werden (weitere Voraussetzungen tariflich geregelt). Die Vorsorgepauschale fällt nicht unter den Selbstbehalt.
Erstattet werden 100% für Schutzimpfungen, die von der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut empfohlen werden, sowie Reiseimpfungen, einschließlich der hierfür verwendeten Impfstoffe.

Nicht erstattungsfähig sind Impfungen wegen beruflicher Tätigkeit (mit Ausnahme für Impfungen gegen Hepatitis B) sowie Malariaprophylaxe.

Erstattet werden die Aufwendungen für Entziehungsmaßnahmen (nicht bei Nikotinsucht) nach vorheriger schriftlicher Zusage, zu 100 % der erstattungsfähigen Aufwendungen für die erste Entziehungsmaßnahme, zu 70 % für die zweite und dritte Entziehungsmaßnahme für max. 3 Entziehungsmaßnahmen in der Vertragslaufzeit. Die Zusage kann auch von der Begutachtung über die Erfolgsaussicht durch einen vom Versicherer beauftragten Arzt abhängig gemacht werden.
Erstattet werden die Aufwendungen für ärztliche und pflegerische Leistungen einer spezialisierten ambulanten Palliativ-Versorgung, wenn eine unheilbare Erkrankung vorliegt, deshalb eine besonders aufwändige Versorgung erforderlich ist, die Palliativ-Versorgung ärztlich verordnet wurde und von einem geeigneten Leistungserbringer erbracht wird und eine vorherige schriftliche Leistungszusage eingeholt wurde.

Dentaler Tarifbereich – AMP70PU

Erstattet werden 100% der Aufwendungen für zahnärztliche Behandlungen (inkl. professionelle Zahnreinigung) und Zahnprophylaxe.
Erstattet werden 75% der Aufwendungen für prothetische Leistungen, insbesondere Kronen, Teilkronen und Keramikverblendschalen(Veneers), Prothesen und Brücken, sowie implantologische einschließlich der in diesem Zusammenhang anfallenden chirurgischen Leistungen (z.B dem Aufbau des Kieferknochens). Erstattungsfähig sind max. 6 Implantate pro Kiefer, einschließlich des auf dem Implantat sitzenden Zahnersatzes (Suprakonstruktion). Funktionsanalytische und -therapeutische Leistungen einschließlich Aufbissbehelfen und Schienen.Erstattet werden 75% der Aufwendungen für prothetische Leistungen einschließlich Brücken, Stiftzähnen, Kronen, Teilkronen und Keramikverblendschalen (Veneers), funktionsanalytische und -therapeutische Leistungen einschließlich Aufbissbehelfen und Schienen sowie mit genannten Leistungen zusammenhängende Vor- und Nachbehandlungen.
Erstattet werden 75% der Aufwendungen für kieferorthopädische Leistungen für Personen bis zum vollendeten 21. Lebensjahr. Bei Unfall und bei bestimmten schweren Erkankungen entfällt die Altersbegrenzung.
Erstattet werden gemäß der tariflichen Leistungssätze die Aufwendungen für zahntechnische Leistungen, soweit sie im tariflichen Verzeichnis für zahntechnische Leistungen aufgeführt sind. Bei der Berechnung der erstattungsfähigen Aufwendungen werden maximal die darin benannten Höchstbeträge zugrunde gelegt.
Erstattet werden 75% der Aufwendungen.
Im Rahmen der erfolgsabhängigen BRE werden 15 % des Jahresbeitrages zurückerstattet (auch anteilig bei unterjährigem Vertragsbeginn), 20 % für zwei aufeinander folgende, leistungsfreie Jahre, 25 % für drei aufeinander folgende, leistungsfreie Jahre und 30 % für vier oder mehr aufeinander folgende, leistungsfreie Jahre.
Bei Zahnersatz, Inlays, funktionsanalytischen und -therapeutischen Leistungen sowie bei zahntechnischen Leistungen und bei Kieferorthopädie wird empfohlen, vor Behandlungsbeginn einen Heil- und Kostenplan vorzulegen.
Bei Zahnbehandlung, Zahnersatz, Inlays und Kieferorthopädie folgende Erstattungshöchstbeträge: in den ersten 12 Monaten bis 750 Euro, in den ersten 24 Monaten bis 1.500 Euro, in den ersten 36 Monaten bis 2.250 Euro, in den ersten 48 Monaten bis 3.000 Euro.
Implantate werden wie Zahnersatz erstattet, jedoch begrent auf max. 6 Implantate pro Kiefer (einschließlich auf Implantaten sitzendem Zahnersatz)

Stationärer Tarifbereich – AMP70PU

Bei Verzicht auf Wahlleistungen wird insgesamt ein KHT von 60 Euro gezahlt. Für Personen bis zum vollendeten 16. Lebensjahr wird die Hälfte des vorgesehenen Krankenhaustagegeld gezahlt.
Im Rahmen der erfolgsabhängigen BRE werden 15% des Jahresbeitrages zurückerstattet. (auch anteilig bei unterjährigem Vetrragsbeginn) 20 % für zwei aufeinander folgende leistungsfreie Jahre, 25 % für drei aufeinander folgende leistungsfreie Jahre und 30 % für vier oder mehr aufeinander folgende leistungsfreie Jahre.
Erstattung auch Rooming-in (Mitaufnahme der Begleitperson), Hospiz-Versorgung, einmalige Pflegepauschale von 3.000 Euro wenn Pflegebedürftigkeit mind. nach Stufe II nachgewiesen wird. Erstattung der Aufwendungen für Rücktransporte (einschl. durch Ambulanzflugzeuge) aus dem Ausland sowie der Aufwendungen für die Überführung bei Tod im Ausland. Leistungen bei Organtransplantationen (auch für den Spender), Vermittlung von Spezialisten, Service bei Behandlungsfehlern.
Nein, für wahlärztliche Behandlung durch Ärzte bei einem Stationäraufenthalt werden die Aufwendungen bis zum 5,0fachen Satz der GOÄ erstattet, für Belegärzte bis zum Höchstsatz der GOÄ.
Ja, erstattet wird für Anschlussheilbehandlung, wenn sie notwendig und zeitlich eng mit der vorangegangenen akuten stationären Heilbehandlung zusammenhängt und der Behandlungserfolg nicht durch ambulanten Maßnahmen erzielt werden kann. Der Versicherer muss vor Beginn eine schriftliche Zusage gegeben haben.
Erstattet werden 100% der Aufwendungen für die allgemeinen Krankenhausleistungen einschließlich der gesondert berechenbaren Leistungen eines Belegarztes, einer Beleghebamme bzw. des -entbindungspflegers sowie die Wahlleistungen zur gesonderten Unterbringung im 2-Bettzimmer einschließlich der gesondert berechenbaren Leistungen der privatärztlichen Behandlung.
Erstattet werden 100 % der Aufwendungen für Transporte zum und vom nächstgelegenen geeigneten Krankenhaus. Transporte sind solche im Rettungswagen, Rettungshubschrauber oder durch ein Transportunternehmen mit medizinisch notwendiger Begleitung von medizinisch ausgebildetem Personal.
Die stationäre Psychotherapie ist gemäß den AVB nicht explizit ausgeschlossen, d.h. bei einer medizinischen Notwendigkeit wird daher im tariflichen Umfang geleistet.
Erstattet werden die Aufwendungen für allgemeine Krankenhausleistungen bei Entziehungsmaßnahmen (nicht bei Nikotinsucht) nach vorheriger schriftlicher Zusage, zu 100 % der erstattungsfähigen Aufwendungen für die erste Entziehungsmaßnahme, zu 70 % für die zweite und dritte Entziehungsmaßnahme) für max. 3 Entziehungsmaßnahmen in der Vertragslaufzeit. Die Zusage kann auch von der Begutachtung über die Erfolgsaussicht durch einen vom Versicherer beauftragten Arzt abhängig gemacht werden.
Erstattet werden die Aufwendungen für stationäre Versorgung in Hospizen, wenn eine unheilbare fortgeschrittene Erkrankung vorliegt, so dass die Lebenserwartung begrenzt ist, eine stationäre Behandlung medizinisch nicht notwendig und eine Versorgung im Haushalt oder der Familie nicht möglich ist.

Allgemeiner Tarifbereich – AMP70PU

Während der ersten 6 Monate eines vorübergehenden Aufenthaltes im außereuropäischen Ausland besteht ohne eine besondere Vereinbarung Versicherungsschutz. Wenn es medizinisch notwendig ist, die versicherte Person über die ersten 12 Monate hinaus medizinisch zu behandeln, besteht Versicherungsschutz, solange eine Rückreise ihre Gesundheit gefährden würde. Der Versicherungsschutz kann durch Vereinbarung verlängert werden. Die Aufwendungen für die Behandlung im Ausland werden zu den dort ortsüblichen Kosten erstattet. Dabei gilt keine Begrenzung der Leistungspflicht auf die Gebührenordnungen.
Eine Kündigung erfolgt mit einer 3-monatigen Kündigungsfrist zum Endes des Kalenderjahres.
Der Selbstbehalt beträgt für alle Tarifleistungen pro versicherte Person und Kalenderjahr 30 %, insgesamt höchstens 1.000 Euro.Der Selbstbehalt gilt auch für die Pflegepauschale.
Der Versicherer verzichtet generell auf die allgemeine und besondere Wartezeit.

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