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Youngtimer-Versicherung

Die Anzahl der Autofahrer, die sich für sogenannte Youngtimer begeistern können, nimmt stetig zu. Noch nie zuvor gab es so viele Personen, die sich beim Autokauf bewusst für einen Youngtimer entschieden haben.
Unter einem Youngtimer ist ein Fahrzeug zu verstehen, das zwar noch kein Oldtimer ist, aber über das Potential verfügt, ein Klassiker zu werden oder dies trotz seines nicht ganz so hohen Alters schon ist.

Icon-Lupe-V1Woher die Faszination für diese Fahrzeuge stammt, weiß niemand so genau. Doch Fakt, dass das Interesse kaum größer sein könnte. Wer ein entsprechendes Fahrzeug besitzt, möchte es natürlich auch bewegen. Die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr setzt einen Versicherungsschutz voraus. Beim Versichern von Youngtimern bietet sich den Besitzern die Chance, anstatt einer konventionellen Kfz-Versicherung eine sogenannte Youngtimer-Versicherung abzuschließen.

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Definition „Youngtimer“

Der Begriff Youngtimer ist in der deutschen Bevölkerung sicher weniger weit verbreitet als die Bezeichnung Oldtimer.

Dabei sind beide eigentlich sehr eng miteinander verwandt und dienen der Abgrenzung unterschiedlich alter Pkws voneinander. Um sich den Status des Oldtimers zu verdienen, muss ein Kraftfahrzeug in Deutschland bereits min­des­tens 30 Jahre alt sein – zu­min­dest sieht es die Straßen­verkehrs­zulassungs­ordnung (StVZO) so vor. Was für einen Oldtimer gilt, ist beim Young­timer aber noch lange nicht so aus­führ­lich geregelt. Hier findet die Abgrenzung eher aufgrund individueller Ansichten statt, was eine allgemeine Definition nicht ganz einfach macht. Es kommen also durchaus Pkws mit einem Alter von 15 oder 20 Jahren für diese Bezeichnung in Frage. Generell kann festgehalten werden, dass die 2. Generation der Young­timer mit dem Jahr 1990 endet.

Was aber macht diese Fahrzeuge so besonders, dass sogar junge Leute ihnen den Vorzug vor einem modernen Fahrzeug geben?

Sicher spielt für so manchen Liebhaber dieser Autos der sentimentale und nostalgische Wert eine gewisse Rolle. Oft werden genau die Pkws angeschafft, von denen man schon als kleines Kind geträumt hat. Ein weiterer Punkt, der für einen Youngtimer spricht, ist die einfachere Wartung.

Was viele Hobbyschrauber vor 10 oder 20 Jahren noch selbst erledigen konnten, bliebt heute in der Regel den Vertragswerkstätten vorbehalten, da das Innenleben unter der Motorhaube inzwischen so kompliziert geworden ist, dass nur noch Fachleute Fehler mit Hilfe der entsprechenden Wartungstechnik beheben können.

auspuff-1Allerdings ist die Anschaffung eines Youngtimers auch mit einigen Nachteilen verbunden. Als Erstes wäre hier die Nachrüstung mit Bauteilen zur Abgasreinigung zu nennen, denn gerade die erste Generation der Youngtimer besitzt einen geregelten Kat nur in Ausnahmefällen. Daneben müssen die Besitzer eines solchen Pkws auch auf einige Sicherheitspakete verzichten, da 1980 Airbags noch nicht zur Standardausstattung gehörten. Gleiches gilt für das ABS oder elektrische Fensterheber. Aus den eben genannten Gründen sollte man einen Youngtimer auf keinen Fall vorschnell kaufen, sondern die einzelnen Aspekte dieser Anschaffung gründlich überdenken.

Youngtimer-Versicherung als eigenständige Versicherung

Das Interesse an Youngtimer-Versicherungen hat ebenso angezogen wie das Interesse an den Fahrzeugen selbst. Sofern sich die Möglichkeit bietet, einen solchen Versicherungsschutz zu erlangen, wird sie von den meisten Fahrzeugbesitzern auch genutzt.

Kein Wunder: Eine Youngtimer-Versicherung bringt gegenüber der konventionellen Kfz-Versicherung gleich mehrere Vorzüge mit sich.Im Wesentlichen bringt eine Youngtimer Autoversicherung zwei entscheidende Vorteile mit sich.

Der erste Vorteil besteht darin, dass das Auto günstiger versichert werden kann und der Fahrzeughalter hierbei eine finanzielle Ersparnis erzielt. Beim zweiten Vorteil handelt es sich um den gebotenen Versicherungsschutz: Eine Youngtimer-Versicherung wartet mit einem speziell abgestimmten Versicherungsschutz auf, der gegenüber der konventionellen Autoversicherung mehrere Unterschiede aufweist und dadurch gewisse Vorteile bietet. Schon allein wegen des angepassten Leistungsumfangs zielen viele Youngtimer-Besitzer darauf ab, eine entsprechende Kfz-Versicherung abzuschließen.

Die Besonderheiten des Versicherungsschutzes

Wie bereits erwähnt zeichnet sich der Versicherungsschutz einer Youngtimer-Versicherung durch einige Besonderheiten aus.
Eine der größten Besonderheiten ist die Festsetzung der Versicherungssumme bzw. des Versicherungswertes: Dieser kann den Marktwert des Autos übersteigen, was insbesondere bei größeren Schäden einen immens großen Vorteil darstellt. Der Marktwert vieler Youngtimer ist verhältnismäßig niedrig angesetzt. Etliche Fahrzeuge sind schon für wenige tausend Euro erhältlich.

trabant-322pxWer ein entsprechendes Auto aufarbeitet, beispielsweise indem verschlissene Teile ausgetauscht werden, muss häufig viel Geld investieren. So manches Auto, das lediglich ein paar tausend Euro gekostet hat, ist plötzlich ein Vielfaches vom ursprünglichen Anschaffungspreis wert. Eine gute Versicherung erlaubt es, das investierte Geld beim Fahrzeugwert zu berücksichtigen, weshalb im Schadensfall eine deutlich höhere Entschädigung erhältlich ist.

Weitere Besonderheiten einer typischen Youngtimer-Versicherung bestehen darin, dass praktische Zusatzleistungen darin enthalten sind. Je nach Versicherer und können hierbei gewisse Unterschiede auftreten.

Voraussetzungen für den Versicherungserhalt

Der Erhalt einer Youngtimer-Versicherung ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Diese sind im Übrigen gar nicht immer so leicht zu erfüllen. Die Versicherer stellen mit dieser strengen Politik sicher, dass ausschließlich die Fahrzeuge einen Youngtimer-Versicherungsschutz erhalten, die ihn auch verdient haben.Es ist anzumerken, dass je nach Versicherer ganz verschiedene Anforderungen gelten. Im Allgemeinen sollten jedoch die nachfolgenden Punkte betrachtet werden. Da wäre zunächst einmal das Fahrzeugalter, das sich auf mindestens 20 Jahre belaufen muss. Hinzu kommt ein tadelloser Zustand: Fahrzeuge in schlechtem Zustand oder gar verbastelte Fahrzeugen können von den Versicherern nicht als Youngtimer eingestuft werden. Teilweise wird sogar ein Mindestmarktwert vorausgesetzt, dessen Grenze oftmals bei 4.000 Euro liegt.
Ein Nachweis über Wert und Zustand des Fahrzeugs muss erbracht werden. Dies setzt die Erstellung eines Gutachtens durch einen Kfz-Sachverständigen voraus. Die Kosten hierfür hat der Versicherungsnehmer zu tragen – und zwar unabhängig davon, ob eine Versicherung ausgestellt wird oder nicht.
Auch hinsichtlich der Nutzung gelten Einschränkungen. Der Youngtimer darf nicht als Alltagsfahrzeug genutzt werden. Ein zusätzliches Alltagsfahrzeug muss vorhanden und auch zugelassen sein. Außerdem wird oftmals eine Beschränkung der Laufleistung vorgenommen, die je nach Versicherer bei etwa 8.000 bis 12.000 Kilometern pro Jahr liegt.
Übrigens kann auch das Alter des Versicherungsnehmers eine wichtige Rolle spielen. Einige Versicherer setzen voraus, dass der Fahrzeughalter mindestens 30 Jahre alt ist. Ebenso wird die Unterstellung des Autos in einer abschließbaren Garage gefordert.

Übliche Leistungen

  • Abschleppen statt Pannenhilfe: Die klassische Pannenhilfe hilft bei Youngtimern oftmals nicht weiter, weil passende Ersatzteile nicht verfügbar sind. Der Versicherer übernimmt die Abschleppkosten bis nach Hause bzw. bis zu einer richtigen Fachwerkstatt, damit sich das Fahrzeug in besten Händen befindet.
  • Versichern von Ersatzteilen: Wer Ersatzteile eingelagert hat, kann diese ebenfalls versichern. Allein schon dieser Schutz ist eine Menge wert.
  • Marderschutz: Treibt der Marder sein Unwesen unter der Motorhaube, können gerade bei der Youngtimer-Reparatur hohe Kosten entstehen. Je nach Tarifwahl ist es möglich, dass der Versicherer auch diese Kosten trägt.

Der Weg zur günstigen Youngtimer-Versicherung

Wegen der strengen Voraussetzungen ist es unter Umständen gar nicht so einfach, überhaupt eine Youngtimer-Versicherung zu finden.
Daher ist es umso wichtiger, den Versicherungsmarkt im Vorfeld gezielt zu durchleuchten und sich nach einzelnen Anbietern sowie deren Versicherungstarifen zu erkundigen.Weil sich dieses Vorhaben vergleichsweise aufwendig gestaltet, ist es umso empfehlenswerter, sich von unabhängigen Versicherungsexperten unterstützen zu lassen. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, damit wir Ihnen bei der Suche nach der idealen Youngtimer-Versicherung behilflich sein können. So erhalten sie einen leistungsstarken und außerdem auch noch günstigen Versicherungsschutz.

Newtimer-Versicherung

Wenn von Liebhaberfahrzeugen gesprochen wird, denken viele Leute ganz automatisch an Youngtimer und Oldtimer.
Allerdings können noch ganz andere Autos in diesen Bereich fallen.

Newtimer

Schon seit einigen Jahren ist festzustellen, dass es zunehmend mehr Automobile gibt, denen das Zeug zum Klassiker attestiert wird – auch wenn es unter Umständen noch eine Weile dauern kann, bis die magische Altersgrenze von 20 Jahren erreicht ist und die Fahrzeuge offiziell als Young­timer deklariert werden können. Für diese Fahrzeuge wurde in den letzten Jahren ein neuer Begriff geprägt, der sich allmählich in der Auto­mobil­welt zu etablieren scheint. Gemeint sind die sogenannten Newtimer: Lieb­haber­fahr­zeuge, die das Zeug zum Klassiker haben und noch keine 20 Jahre alt sind, werden heutzutage als Newtimer bezeichnet. Inzwischen ver­fügen einige dieser Fahrzeuge über eine sehr große Fangemeinde. Immer mehr Leute können sich für bestimmte Modelle begeistern und treffen die Entscheidung, ein solches Auto zu kaufen. Nicht selten wird darauf abgezielt, dass das Auto in den kommenden Jahren deutlich an Wert zulegt und sich somit die Möglichkeit bietet, ein gutes Geschäft zu machen. Die meisten Modelle, die als kommende Klassiker gehandelt werden, stammen von deutschen Premium-Herstellern.

Konventionelle Versicherungen bieten keinen ausreichenden Schutz

Noch sind viele dieser Autos vergleichsweise günstig zu haben. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt findet man etliche Newtimer, die günstig angeschafft werden können.
Doch ganz so günstig, wie diese Fahrzeuge auf den ersten Blick aussehen, sind sie gar nicht immer. Dies trifft zumindest dann zu, wenn es zu einem Defekt oder gar zu einem Unfall kommt: Die Kosten für Reparaturen können je nach Modell ganz schön hoch ausfallen. Grund ist in erster Linie die erschwerte Beschaffung von Ersatzteilen. Für einige Newtimer sind bereits heutzutage keine Neuteile mehr erhältlich. Dementsprechend muss lange nach passenden Gebrauchtteilen gesucht werden oder es ist sogar erforderlich, sie nachträglich zu produzieren. Da kann es schon einmal vorkommen, dass die Reparaturkosten den eigentlichen Wert des Autos bzw. den so genannten Wiederbeschaffungswert übersteigen. Für Autobesitzer kann dies schnell zu einem Problem werden. Denn selbst wenn ein Versicherungsschutz besteht, ist dieser nicht immer ausreichend bemessen. In der Regel werden Reparaturkosten bis in Höhe des Wiederbeschaffungswerts übernommen – teilweise wird sogar noch ein wenig mehr bezahlt.

Doch wenn es richtig teuer wird, steht man als Besitzer eines Newtimers vor einem Problem: Der Differenzbetrag, der zwischen den Kosten und der Versicherungssumme existiert, muss mit Eigenmitteln aufgebracht werden.

Eine Newtimer-Versicherung verschafft Abhilfe

Glücklicherweise besteht die Möglichkeit, dieses Problem zu lösen: Es gibt spezielle Kfz-Versicherungen, die mit einem erweiterten Versicherungsumfang aufwarten. Durch den Abschluss einer solchen Versicherung wird es möglich, eine höhere Versicherungssumme zu vereinbaren, damit auch sehr kostspielige Reparaturen und Instandsetzen in voller Höhe abgedeckt sind.Im Bereich der Oldtimer und Youngtimer ist dies bereits seit längerer Zeit möglich. Es existieren mehrere Versicherer, die für entsprechende Fahrzeuge spezielle Kfz-Versicherungen anbieten. Diese verfügen über den erweiterten Versicherungsumfang, der soeben angesprochen wurde: Sollte es zu einem Versicherungsfall kommen und Kosten entstehen, die über den Wiederbeschaffungswert hinausreichen, können diese immer noch vollständig über die Versicherung reguliert werden.

Das Problem bei Newtimern besteht darin, dass diese nicht als Youngtimer oder gar als Oldtimer eingestuft werden können. Die meisten Versicherer achten sehr genau darauf, dass das vorgeschriebene Mindestalter eingehalten wird. Dementsprechend müssen sich die Besitzer entsprechender Fahrzeuge nach einer anderen Lösung umsehen.

Diese Lösung besteht darin, eine sogenannte Newtimer-Versicherung abzuschließen. Mittlerweile gibt es erste Versicherungsanbieter, die in der Tat eigenständige Newtimer-Versicherungen anbieten. Wer einen Newtimer besitzt und einen guten Versicherungsschutz wünscht, ist mit dieser Versicherungslösung sehr gut beraten.

 

Voraussetzung für den Erhalt einer Newtimer-Versicherung

Allerdings muss an dieser Stelle angemerkt werden, dass es bisher nur äußerst wenige Versicherungsgesellschaften gibt, die entsprechende Kfz-Versicherungen anbieten. Demzufolge bleiben einem nicht sonderlich viele Wahlmöglichkeiten. Vielmehr gilt es aus einer kleinen Anzahl an Tarifen zu wählen.Es ist zu berücksichtigen, dass der Versicherungsabschluss nur unter der Erfüllung bestimmter Voraussetzungen erfolgen kann. So achten die Versicherer beispielsweise auf das Fahrzeugmodell: Es muss sich in der Tat um ein Auto handelt, das nicht nur aus Sicht des Fahrzeugbesitzers, sondern auch aus Sicht mehrerer Automobilexperten tatsächlich das Zeug zum Klassiker hat. Ebenso spielt der Zustand eine ganz wichtige Rolle: Ein Newtimer muss sich in einem erstklassigen bzw. in einem sehr gepflegten Zustand befinden, damit der Erhalt einer speziellen Kfz-Versicherung möglich ist. Getunte oder verbastelte Fahrzeuge werden nicht versichert. Die Versicherer verlangen in der Regel einen Nachweis über den guten und zugleich originalgetreuen Zustand des Fahrzeugs. Diesen gilt es in Form eines anerkannten Gutachtens zu erbringen.