Oldtimerversicherung – Das ist zu beachten


Oldtimer


Ist Ihr Oldtimer gut versichert?




Beliebte deutsche Oldtimer sind

  • VW Käfer
  • Trabi
  • alten VW-Busse T1, T2 und T3

Zu den Legenden unter den Oldtimern zählen außerdem

  • Mercedes Benz 300
  • Mercedes Benz 600
  • BMW Isetta
  • Ford Model T
  • Alfa Romeo 1900 Millenove

Voraussetzung für eine Oldtimer-Versicherung

  • Voraussetzung für eine Oldtimer-Versicherung ist nicht nur das Alter des Fahrzeugs, auch der Fahrer/Halter seines Liebhaberfahrzeugs muss mindestens 23 Jahre alt sein und seit vier Jahren im Besitz eines gültigen Führerscheins sein. Außerdem muss der Versicherungsnehmer nachgewiesen werden, dass ihm ein weiteres Fahrzeug für den Alltagsgebrauch zur Verfügung steht, da doch das Liebhaberfahrzeug deutlich weniger bewegt wird als das Alltagsfahrzeug.
  • Liebhaberfahrzeuge sind Automobile und Motorräder, die überdurchschnittlich gut erhalten und im Zustand noch streng am Original sind. Außerdem sollen sie nur gelegentlich und nicht alltäglich genutzt werden. Zustand und den Wert des Liebhaberfahrzeugs attestiert am besten das Gutachten eines Sachverständigen, das spätestens sechs Wochen nach Vertragsbeginn beauftragt sein muss. Das Liebhaberfahrzeug kann generell sowohl Haftpflicht- als auch Kasko-versichert werden. Nicht als Liebhaberfahrzeug zu versichern sind solche, die optisch und technisch stark verändert wurden.

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Unrestaurierte Originale

Unrestaurierte Original-Fahrzeuge lassen sich schwer nur einer Kategorie zuordnen. Wird mit Baujahr 1955 ein gebrauchstüchtiger Klassiker entdeckt, wird er trotz ernsthafter Bewertung bestenfalls in Zustand 3 oder 4 gelangen. Enthusiasten sind immer öfters überzeugt, dass der Fahrzeug-Technik einer früheren Epoche in deren historischer Bedeutung ein hoher Wert zukommen muss. der dann auch eher in den „Zweier“-Bereich gehört. Dies gilt besonders bei ehemaligen Renn-Fahrzeugen mit markanter Geschichte. Solchen Exponaten geben Enthusiasten mit Kennerblick bei unberührtem Zustand und gehöriger Rennstall-Patina den Vorzug vor restaurierten Stücken, die allenfalls rundum-erneuert und damit nur dupliziert wurden.

Rein versicherungstechnisch gilt ein Fahrzeug dann als Oldtimer, wenn es älter als 30 Jahre ist und damit einen Sonderstatus hat. Entscheidend bei einem Oldtimer ist das Datum der Erstzulassung.

Die Ergänzung ‚H‘ am Nummernschuld markiert den Oldtimer und bringt vergünstigte Versicherungstarife mit sich. Bedingung: nur, wer die Alltagstauglichkeit seines Fahrzeugs nachweisen kann, erhält es. Zudem muss der Oldtimer zeit-gerecht restauriert worden sein. Wer also seinem Oldtimer ein modernes Tuning verpasst, wird wahrscheinlich kein H-Kennzeichen erhalten. Das H steht bei einem Oldtimer-Kennzeichen übrigens für „historisch“.


Voraussetzung für eine Oldtimer-Versicherung

Voraussetzung für eine Oldtimer-Versicherung ist nicht nur das Alter des Fahrzeugs, auch der Fahrer/Halter seines Liebhaberfahrzeugs muss mindestens 23 Jahre alt sein und seit vier Jahren im Besitz eines gültigen Führerscheins sein. Außerdem muss der Versicherungsnehmer nachgewiesen werden, dass ihm ein weiteres Fahrzeug für den Alltagsgebrauch zur Verfügung steht, da doch das Liebhaberfahrzeug deutlich weniger bewegt wird als das Alltagsfahrzeug.

Liebhaberfahrzeuge sind Automobile und Motorräder, die überdurchschnittlich gut erhalten und im Zustand noch streng am Original sind. Außerdem sollen sie nur gelegentlich und nicht alltäglich genutzt werden. Zustand und den Wert des Liebhaberfahrzeugs attestiert am besten das Gutachten eines Sachverständigen, das spätestens sechs Wochen nach Vertragsbeginn beauftragt sein muss. Das Liebhaberfahrzeug kann generell sowohl Haftpflicht– als auch Kasko-versichert werden. Nicht als Liebhaberfahrzeug zu versichern sind solche, die optisch und technisch stark verändert wurden.


Der Marktwert

Wert, Preis oder Gebot orientieren sich allein am Markt für klassische und historische Fahrzeuge. Hier helfen allein Angebot und Nachfrage. Wertet man Ankaufs- und Verkaufspreise muss für einen „veträglichen Preis“ zunächst immer der Zustand des Fahrzeuges beachtet werden. Aspekte hier – Verkaufs- und Ankaufs-Ergebnisse auf dem Privatmarkt und auf dem gewerblichen Oldtimer- und Gebrauchtwagenmarkt. Ergebnisse auf Auktionen und wiederkehrenden Verkaufsveranstaltungen haben ebenfalls Einfluss auf die Marktwerte. Dieser hat eben die Höhe, die sich aktuell auf dem internationalen Markt für klassische Fahrzeuge erzielen lässt. Wer die Zeit für sich kann spielen lassen, der weiß: bei möglichst schnellen Verkäufe als Notverkäufe wird der übliche Marktwert unterschritten und bei zu schnell erwünschtem Ankauf wird er überschritten. Was die Zeit hat reifen lassen, darf also die Oldtimer-Szene nicht zu stark ins Spiel bringen.


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Zustand des Fahrzeugs

Wie bei Münzen, Briefmarken oder sonstigen Sammlerstücken ist auch der Zustand bei Fahrzeugen für deren Oldtimerwert bestimmend. Unterschieden werden mehrere Bewertungsklassen:


1

Zustand-1-Klassiker

Zustand-1-Klassiker sind nach abgeschlossener, umfangreich mit Fotos dokumentierter Total-Restaurierung beim typ-kompetenten Profi „ladenneu“ oder – gar besser – im Concours-Zustand. Wichtig hierbei: Nicht nur die handwerkliche Restaurierung muss höchsten Ansprüchen genügen, das Fahrzeug muss nicht originell, sondern eben originär ausschauen. Und das in allen Details, Materialien und Ausführungen. Dazu zählt auch die „Matching numbers“-Garantie, ein Nachweis, der gewährleistet, dass das Fahrzeug damals so ausgestattet vom Band lief. Bei manchen Klassikern (z.B. Aston Martin, Porsche 356) lassen sich auch bewegliche Karosserieteile auf ihren Ursprung und zum aktuellen Anbaufahrzeug überprüfen. Zum Zustand-1-Klassiker gehören dann auch der ursprünglich aufgetragene Lack und die Farbe der Innenausstattung. Wahrhaft „echte“ Zustand-1-Oldies werden wegen ihrer extrem hohen Restaurierungskosten nur selten gehandelt, weshalb sich ein Sortiment erst gar nicht aufbauen lässt.
2

Zustand-2-Klassiker

Zustand-2-Klassiker entsprechen einem total restaurierten Oldie der Kategorie 1 nach rund dreijährigem, pfleglichen Gebrauch und mit nur geringen Gebrauchsspuren (ausgebesserte Steinschlagschäden, Putzspuren im Lack), oder als Alternative: einem Zustand nach einer Totalrestaurierung bei durchschnittlichem Aufwand und bei kompetenter Ausführung. Die handwerkliche Restaurierung muss sich hart und treu am Original orientieren und hohen Ansprüchen genügen. Im Einzelfall können (unbedingt reversible) Verbesserungen in die Restaurierung eingeflossen sein, die den problemloseren Gebrauch erhöhen (Volvo-Getriebe im BMW 328, modifizierte Benzin-Förderung im Triumph TR5). Ganz klar bei Zustand-2-Oldies: kein Ansatz von Rost und eine „frische Hauptuntersuchung“ (HU). Kritik am Rande: Zustand-2-Oldies werden vom Handel oft als „Zustand 1″ angeboten.
3

Zustand-3-Klassiker

Zustand-3-Autos dürfen stärkere Gebrauchsspuren aufweisen, wie sie sich nach zehn Jahren auf eine kompetente Total-Restaurierung eingestellt haben. Zur Dreier-Kategorie zählen auch viele un-restaurierte oder teil-restaurierte Klassiker der 70er und frühen 80er Jahre. Mäßige Rostspuren müssen toleriert werden – an tragenden Teilen jedoch nicht. Nicht alle Teile müssen zwingend original, dafür aber originalgetreu sein (z.B. Teppiche, Verdecke, Räder). Der Motor indes sollte in Typ und Leistung (wenn auch nicht unbedingt im Baujahr) besagtem Fahrzeugtyp entsprechen. Das Fahrzeug muss sofort fahrtüchtig und verkehrssicher sein. Die HU-Plakette sollte noch ein Jahr oder mehr ausweisen. Perfektionisten werden Zustand-3-Klassiker nach frühestens drei Jahren einer Total-Restaurierung unterziehen. Achtung: Zustand-3-Autos gelten auf längere Sicht als eher un-ökonomische Möglichkeit der Klassiker-Motorisierung. Grund, die geforderten (und vielfach realisierten) Preise liegen meist im Bereich der Zustand-2-Fahrzeuge und die zu erwartenden Aufwendungen entsprechen eher dem Beschaffungspreis eines deutlich billigeren Zustand-4-Autos. So also werden Zustand-3-Oldies im Handel oft als „Zustand 2″ angeboten. Die Praxis zeigt, dass rund 80 Prozent aller (von Privat und von Profis) angebotenen Klassiker dem Zustand plus/minus 3 entspricht.
4

Zustand-4-Klassiker

Zustand-4-Klassiker sind nicht gebrauchs-tüchtig, sofort restaurierungs-bedürftig, aber wenigstens rollfähig ( der Motor dreht). Alle Teile sind vorhanden, entweder noch am Fahrzeug montiert oder bereits demontiert. Beim Kauf sollte man deshalb unbedingt ein Typ-Experten oder einen originalen Ersatzteil-Katalog mitnehmen. Klar ist: die HU ist abgelaufen. In diesem Zustand sind die Preise für „Vierer“ stark wechselnd. Kommt es doch drauf an, ob das Fahrzeug bereits teilrestauriert ist, der Besitzer Lust und Laune verloren hat oder ob es sich um ein „technisches Fragment“ handelt, das wie eine Festplatte defragmentiert werden muss. Achtung: Zustand-4-Autos lassen sich mit raffiniertem Geschick in „Zustand-3-Autos“ verwandeln, was dann auch das Schnäppchen verhindert …
5

Zustand-5-Klassiker

Fahrzeuge des Zustandes 5 befinden sich in ausgesprochen schlechtem Staus. Eine Restaurierung ist nur anschließend hohem Marktwert oder bei einem ganz seltenen Klassikern ratsam. In der Regel werden „Fünfer“ zur letzten „Fundgrube“ für Ersatzteile. Zum Ausschlachten sollten wenigstens 80 Prozent der Teile vorhanden sein. Ein exakter Wert lässt sich für Zustand-5-Exemplare nur schwer ermitteln. Bei Oldies mit schlechter Teile-Substanz (insbesondere bei vielen Vorkriegs-Klassikern) senkt ein bescheidenes Maß an kompletten Teilen den Wert stärker als der Zustand von Karosserie und Fahrwerk. Ist dagegen eine Teile-Versorgung gesichert, wie bei den Klassikern Porsche 356 oder Jaguar MK II, hat der Status der Karosserie/Bodengruppen-Verrottung eher hohe Bedeutung bei der Wert-Bestimmung.