Autoaufbereitung: Nachhaltige Pflege sorgt für Schutz und Glanz


Autolackierung


Tipps für das Polieren

  • Zusammenhängende Bauteile in einem Arbeitsschritt polieren
  • Politur gleichmäßig und mit weichem Tuch auftragen
  • Nach kurzem Eintrocknen der Politur die Polierrückstände mit weichem Tuch entfernen
  • Immer von innen nach außen polieren


Die Versiegelung schafft Nachhaltigkeit

Nachdem das Auto poliert wurde, folgt die Lackversiegelung. Diese ist wichtig für einen optimalen Langzeitschutz des Lackes. Das Wachs kann mit einem Schwamm sorgfältig, sparsam, dünn, gleichmäßig und ohne Druck aufgebracht werden. Nach dem kurzen Antrocknen können Sie eventuelle Wachsrückstände mit einem weichen Microfasertuch entfernen. Neben dem klassischen Wachs gibt es auch Hochglanzversiegelungen, die für eine dauerhaft glänzende Schutzschicht sorgen. Tragen Sie die Hochglanzversiegelung ebenfalls sorgfältig auf, denn mit der Versiegelung sorgen Sie für eine Schutzschicht, die das Anhaften von Verschmutzungen auf dem Autolack verhindert und diesen nachhaltig schützt und erhält. Cabrios brauchen wegen ihres Verdecks besondere Pflege.

Mechanische Belastungen und ständige Witterungseinflüsse, zum Beispiel durch Hagelschäden, können den Autolack beeinträchtigen. Eine zerkratzte Oberfläche und die Zeichen der Zeit sorgen dafür, dass die Farbe des Lackes verblasst und stumpf wirkt. In wenigen Schritten können Sie die Lackpflege selbst erledigen.



Autoaufbereitung selbst gemacht

Die Autoaufbereitung dient der Pflege und der Werterhaltung Ihres Fahrzeuges. Bevor Sie den Autolack selbst aufbereiten, sollten sie diesen einer umfassenden Reinigung unterziehen. Bei der manuellen Reinigung können Sie wesentlich gründlicher sein als bei der Reinigung durch eine Waschanlage. Um den Autolack aufbereiten zu können, sollte der Außenbereich mit einem Schwamm und viel Wasser gründlich gereinigt werden. Wichtig ist, dass das Fahrzeug gut vorbereitet wird. Das bedeutet, dass alle oberflächlichen Verschmutzungen sorgfältig entfernt werden, ohne die konservierende Schutzschicht des Lackes anzugreifen. Die Wäsche des Autos darf nicht auf heißem Lack oder in der Sonne durchgeführt werden. Weiter sollte viel Wasser zum Einsatz kommen, denn Shampooreste können antrocknen und Wasserflecken verursachen.


Autoaufbereitung nach der Wäsche

Nach der Reinigung kann der Lack poliert werden. Hierbei können Sie kleine Kratzer mit einer speziellen Politurreinigung bearbeiten. Wenn Sie das Auto polieren, können Sie bereits viele kleine Unregelmäßigkeiten und den matten Glanzschleier entfernen. Dabei frischen Sie auch die Lackfarbe auf. Zudem wird der Glanz nachhaltig erhalten, da der Lack gleichzeitig mit einer konservierenden Schicht bearbeitet wird.


Polieren

Nachdem das Auto gründlich getrocknet ist, können Sie mit dem Polieren beginnen. Dieses sollte sehr sorgfältig durchgeführt werden, damit das Ergebnis nachhaltig ist. Spezielle Polierkomponenten sorgen dafür, dass der Lack einen brillanten Tiefenglanz erhält und auch verwitterte und matte Lacke wieder glänzen. Durch das Polieren werden nicht nur verwitterte Lackschichten abgetragen, sondern auch Verkratzungen und Gebrauchsspuren entfernt. Eine Autopolieren-Anleitung gibt vor, dass das Polieren Schritt für Schritt vorgenommen werden soll. Es müssen also stets kleine Lackbereiche poliert werden.


Lackpflege


Zusammenhängende Bauteile wie Dach oder Motorhaube sind immer in einem Arbeitsgang zu behandeln. Nach dem kurzen Antrocknen der Politur werden Polierrückstände mit einem weichen Tuch entfernt. Die Politur sollte mit einem weichen Lappen aufgetragen und gleichmäßig verteilt werden. Rückstände sind immer von innen nach außen zu entfernen. Sinnvoll ist auch, im Vorfeld einen Autopolitur Test zu lesen, denn dieser gibt Hinweise auf verschiedene Mittel und nennt Vorteile und Nachteile. Die Politur sorgt für eine Farbauffrischung, Tiefenglanz und die Grundkonservierung der Lackoberfläche.