Auto kaufen: Wichtiges zum Gebrauchtwagenkauf


Gebrauchtwagen


Alternativen zum Gebrauchtwagen


Checkliste: Das sollten Sie zum Termin mitnehmen

  • Führerschein
  • Taschenlampe
  • Autoanzeige
  • Protokoll des Telefonats
  • Mängelberichte des Fahrzeugmodells
  • Stift und Notizblock
  • Kamera ( Fotodokumentation des Autos)
  • gesammelte Artikel zum Preisvergleich
  • Kfz-Fachkräfte bzw. jemand der sich gut mit Autos auskennt

Haben Sie an die passende Versicherung für Ihren Gebrauchtwagen gedacht?



Sie brauchen ein neues Auto und haben sich dazu entschlossen, einen Gebrauchtwagen zu kaufen? Um dabei keine böse Überraschung zu erleben, erfahren Sie hier alles, was Sie vor und beim Kauf eines Gebrauchtwagens beachten sollten.



So sollte der Gebrauchtwagenkauf ablaufen


1. Die Vorbereitung


Bevor Sie einen Gebrauchtwagen kaufen, müssen Sie sich über die Gebrauchtwagenhändler sowie die Gebrauchtwagenpreise informieren. Möchten Sie ein bereits ausgeschriebenes Auto kaufen, ist es hilfreich, so viel wie möglich über das Fahrzeug und seinen Händler herauszufinden. Dabei kann auch ein Telefonat helfen, bei welchem alle wichtigen Punkte notiert werden. Befragen Sie den Verkäufer über jeden Punkt in der Autoanzeige. Die Frage nach dem Grund des Verkaufs sowie dem Tachostand sollte nicht fehlen. Erhalten Sie keine plausiblen Antworten oder werden Mängel verschleiert, die Sie bei einer Probefahrt feststellen, sollten Sie misstrauisch werden. Kfz-Abkürzungen, die Sie meist in Autoanzeigen finden, können auch mithilfe des Internets geklärt werden.


Anhand des Kilometerstandes können Sie in erster Linie den Wert des Automodells feststellen und diesen vergleichen. Fragen Sie auch nach dem Zustand des Fahrzeugs und achten Sie hierbei auf die Reaktion des Händlers. Gezielte Fragen nach den einzelnen technischen Bauteilen wie beispielsweise Motor, Bremsen oder passende Reifen geben Aufschluss über den Gesamtzustand. Stimmen die Aussagen später nicht mit denen des Händlers überein, sollten Sie das als Warnsignal deuten, das es noch weitere Defekte im Fahrzeug geben könnte. Fragen zu der Ausstattung beeinflussen zusätzlich den Gebrauchtwagenwert.


Ist der Verkäufer der Erstbesitzer? Bei einem Gebrauchtwagenkauf sollten diese Fahrzeuge und Jahreswagen bevorzugt werden. Denn bei mehreren Vorbesitzern kann der Verkäufer eventuell nicht alle Ihre Fragen beantworten, da er möglicherweise nicht über alle Reparaturen oder Unfälle Bescheid weiß. Dann sollten Sie sich die Telefonnummern der Vorbesitzer geben lassen. Die Voreigentümer sind im Fahrzeugbrief dokumentiert. Obwohl dies sehr umständlich sein kann, sollten Sie daran denken, das Unfallfahrzeuge wesentlich anfälliger für Defekte und weniger wert sind.


Günstige Autos sollten hierbei genauer unter die Lupe genommen werden. Besitzt der Händler Dokumentationen der Service-Intervalle, können Sie davon ausgehen, dass auch das Fahrzeug gepflegt wurde. Fragen Sie immer nach Preisvorstellungen, dann können Sie den Kaufpreis später besser verhandeln und eventuell einen niedrigeren Kaufpreis durchsetzen.


Wenn alle Antworten zufrieden stellend waren, ist es nun an Zeit einen Termin für eine Besichtigung und Probefahrt zu vereinbaren. Ein Termin bei Tageslicht ist empfehlenswert, da so das Fahrzeuginnere besser begutachtet werden kann.


Autokauf


2. Besichtigung und Probefahrt

Vor der Probefahrt prüfen Sie alle Dokumente, Prüfberichte und Rechnungen. Da sich auf vielen Rechnungen der Kilometerstand befindet, können Sie grob abschätzen, ob der Tachostand stimmt und nicht manipuliert wurde. Nun ist es an der Zeit für eine Probefahrt. Diese sollte bei höherer Belastung auf der Autobahn und ohne Lärm oder Musik stattfinden. Der Motor sollte kalt sein. So können Sie schneller Motordefekte bemerken. Sonderausstattung und Zubehör sollten ebenso auf Zustand und Vollständigkeit geprüft werden, wie das Auto selbst.

Selbstverständlich ist auch bei einer Probefahrt nur dann eine Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr zulässig, wenn das Fahrzeug über einen ausreichenden Versicherungsschutz, also zumindest über einen Haftpflichtversicherungsschutz, verfügt. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass gewerbliche Autoverkäufer wesentlich professioneller vorgehen, als es private Autoverkäufer tun. Die meisten gewerblichen Autoverkäufer verfügen über ein entsprechendes Kennzeichen wie zum Beispiel über das „rote Nummernschild“. Mit solch einem Kennzeichen gestaltet sich die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr völlig unproblematisch.

Bei den privaten Autoverkäufern sieht es ein wenig anders aus. Relativ einfach gestaltet sich die Durchführung entsprechender Fahrten, wenn das Auto über einen Versicherungsschutz verfügt bzw. dieses noch zugelassen ist. Hierbei ist lediglich zu beachten, dass die Versicherung auf den bisherigen Fahrzeughalter läuft: Sollte es zu einem Schadensfall kommen, wird zunächst die Versicherung des Fahrzeughalters in Regress genommen.

Damit ein Fahrzeug zur Probe gefahren werden kann, das nicht mehr zugelassen ist und somit auch über keinen Versicherungsschutz mehr verfügt, kann auch ein so genanntes Kurzzeitkennzeichen beantragt werden. Dieses gilt lediglich für wenige Tage und umfasst einen Versicherungsschutz, der in etwa dem Schutz einer Kfz-Haftpflichtversicherung entspricht. Entsprechende Kennzeichen können von den Probefahrern zuvor auf der Zulassungsstelle beantragt werden.


3. Gebrauchtwagen-Kaufvertrag

Der Kaufvertrag muss unter allen Umständen schriftlich abgeschlossen werden. Gibt es eventuelle Garantien auf Autoteile, müssen diese dokumentiert werden. Erfolgt der Verkauf durch einen privaten Händler, sollte er die Unfallfreiheit schriftlich bestätigen.


4. Die Autoübergabe

Erst wenn dem Käufer alle Fahrzeug-Papiere im Original, das Fahrzeug mit kompletter Ausstattung sowie die Schlüssel vorliegen, sollte die Auto- und Geldübergabe stattfinden. Dazu ist ein Übergabe-Protokoll notwendig. Zusätzlich benötigen Sie für die Ummeldung eine Bescheinigung der HU und AU. Mit einem Gebrauchtwagenkauf übernehmen sie auch die dafür abgeschlossene Kaskoversicherung eventuell gibt es eine günstigere Alternative. Nun muss der Wagen nur noch bei der Kfz-Zulassungsstelle umgemeldet werden.


5. Das alte Auto verkaufen

Besitzen Sie bereits ein Auto, gibt es die Möglichkeit dieses zu einem Autoankauf zu bringen oder ebenfalls zu inserieren.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
5 Bewertung(en)