KRANKEN- & STERBEKASSE ‘Mathilde’

Namensgeberin der Kranken- und Sterbekasse Mathilde war vermutlich die Heilige Mathilde (895-968), welche für ihr wohltätiges Handeln bekannt wurde. Die Krankenkasse ist durch eine langjährige Tradition geprägt und wurde bereits im Jahr 1861 in Hainstadt gegründet.

Daten und Fakten

Die Sterbekasse Mathilde diente bei der Gründung ursprünglich als Solidargemeinschaft der Arbeiterschaft zu deren finanzieller Absicherung vor Krankheitsfällen. Dieses Prinzip ist noch heute vorhanden. Heute versichert das Unternehmen rund 900 Kunden in der Sterbe- und Krankenkasse sowie diversen privaten Zusatzversicherungen.Eine Zeit lang gab es neben der Mathilde noch zwei weitere Krankenkassen: die Hainstädter Zuschuss-Kasse und die Sanitätskasse Hainstadt. Beide haben sich aber der Kranken- und Sterbekasse aufgegangen. Diese war und ist eine demokratische Einrichtung, in der die Mitglieder volles Mitbestimmungsrecht besitzen. Heute kann die Kranken- und Sterbekasse rund 900 Mitglieder verzeichnen.

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Adresse und Kontakt

KRANKEN- & STERBEKASSE ‘Mathilde’

Telefon: 06182 / 472 9

Ernst-Ludwig-Straße 5, 63509 Hainstadt

www.hainstadt-am-main.de/mathilde/mathilde.htm

Leistungen und beliebte Tarife

Die Kranken- und Sterbekasse Mathilde richtet sich an Personen, die aus dem Kreis Offenbach und der Umgebung kommen. Ihr Portfolio bezieht sich ausschließlich auf Zusatzversicherungen, Krankentagegeld- sowie Krankenhaustagegeldversicherungen sowie Sterbeversicherungen:

  • Tarife B1 und B2 – Krankenzusatzversicherung
  • Tarif KHT – Krankenhaustagegeld
  • Tarif KT – Krankentagegeld
  • Tarif St – Sterbegeld

Leistungsumfang im Überblick

Neben der Sterbeversicherung bietet sie ihren Mitgliedern viele verschiedene Zusatzversicherungen an. Sie gehört zu den privaten Krankenversicherungen und ist somit verpflichtet, einen Basistarif anzubieten. Dieser deckt die Leistungen ab, die auch gesetzliche Krankenkassen anbieten müssen und unterscheidet sich in den Beiträgen kaum.

Außerdem kann sich der Versicherte aus einer Vielzahl von Tarifen seinen individuellen Versicherungsschutz erstellen. Die freie Arzt- und Krankenhauswahl sowie die Unterbringung in einem Einzelzimmer sind nur einige Vorteile, die Privatpatienten in Anspruch nehmen können. Auch eine Behandlung durch den Chefarzt steht bei vielen Tarifen zur Verfügung. Werden die gewählten Leistungen nicht genutzt, zahlen viele private Krankenversicherungen die Kosten dafür zurück.

Entsprechend des gewählten Tarifes werden die Kosten für Arztbesuche, Medikamente und Hilfsmittel wie Hörgeräte, Brillen und Heilmittel wie Massagen zum größten Teil oder sogar vollständig übernommen. Die Kostenübernahme findet im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen statt, die zur Früherkennung von Krankheiten dienen. Schließt man beispielsweise einen Zahntarif ab, so übernimmt die Versicherung einen Anteil der Kosten von Zahnbehandlungen, Prophylaxe und Zahnersatz.

In der privaten Krankenversicherung werden grundsätzlich sogenannte Altersrückstellungen gebildet, um die Stabilität der Beiträge im Alter zu gewährleisten. Dabei müssen die Versicherten etwa zehn Prozent des regulären Beitrages dazu bezahlen. Damit vermeiden die Versicherungen den extremen Anstieg der Beiträge durch ein erhöhtes Risiko von Erkrankungen im Alter. Allerdings verbleiben die Altersrückstellungen im Falle eines Anbieterwechsels komplett oder zu einem gewissen Teil im alten Tarif der Versicherung.