Diabetes mellitus – Leben mit der Zuckerkrankheit

Die Zuckerkrankheit oder Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung. In der heutigen Zeit breitet sich die Zuckerkrankheit immer schneller aus, so dass viele Experten bereits von einer Volkskrankheit ausgehen. Das Wissen um die Krankheit ist wichtig für die Prävention, aber auch für das Leben mit Diabetes.

Arzt bei der Arbeit

Diabetes ist eine Störung des Zuckerstoffwechsels. Der Traubenzucker (Glukose) ist ein außerordentlich wichtiger Baustein für die Energieversorgung des menschlichen Körpers. Alle Körperzellen, vor allem aber das Gehirn, brauchen ständig Glukose, um die anfallenden Aufgaben ausführen zu können. Über die Nahrung erhält der Körper den notwendigen Zucker und damit seine Energiegrundlage. Die Körperzellen können den Zucker nur aufnehmen, wenn das Hormon Insulin zur Verfügung steht. Das Insulin, das in der Bauchspeicheldrüse hergestellt wird, sorgt für die Durchlässigkeit der Zellwände. Wenn das Insulin fehlt, bleibt der Zucker im Blut. Die Körperzellen erhalten keine Energie, der Blutzuckerspiegel steigt an und wird nicht abgebaut. Die Stoffwechselerkrankung kann verschiedene Ursachen haben.

Der Diabetes Typ 1

Diese Form der Zuckerkrankheit ist eher selten. Sie tritt bei Kindern, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen auf. Nur 3 – 5 Prozent aller Fälle lassen sich auf die Zerstörung der Betazellen zurückführen, die das Insulin in der Bauchspeicheldrüse produzieren. Diese Art der Zuckerkrankheit ist eine Autoimmunerkrankung. Ein Zusammentreffen von erblicher Veranlagung und äußeren Faktoren verursacht den ständigen Mangel an Insulin. Das Hormon muss bei dieser Art der Zuckerkrankheit immer von außen zugeführt werden.

Der Diabetes Typ 2

Dieser Diabetes wurde früher als Altersdiabetes bezeichnet. Doch heute sind auch jüngere Leute betroffen. Es ist die häufigste Form des Diabetes, die in mehr als 90 Prozent der Fälle diagnostiziert wird. Die Ursache für den überhöhten Blutzuckerspiegel ist hier zum einen die Resistenz gegen das Insulin, zum anderen Störungen beim Ausschütten des körpereigenen Insulins. Die Zellen des Körpers können nur noch wenig Zucker aufnehmen, und die Betazellen produzieren weniger Insulin.

Die genetische Disposition spielt eine große Rolle. Doch ein Diabetes Typ 2 wird nicht zwangsläufig vererbt. Die meisten der Erkrankungen entwickeln sich aus dem “Wohlstandssyndrom”, das auch als Metabolisches Syndrom bezeichnet wird. Übergewicht, Störungen des Fettstoffwechsels und Bluthochdruck gehören zu den problematischen Entwicklungen. Der Diabetes Typ 2 steht oft am Ende einer langen Entwicklung mit ungünstigen Lebensparametern wie falsche Ernährung und mangelnde Bewegung.

Ursachen von Schwangerschaftsdiabetes

Als Schwangerschaftsdiabetes oder auch Gestationsdiabetes wird ein ständig erhöhter Blutzucker bezeichnet, der erstmals während einer Schwangerschaft diagnostiziert wird. In den meisten Fällen geht der Blutzuckerspiegel nach der Schwangerschaft wieder zurück. Doch auch eine spätere Entwicklung eines Typ 2 Diabetes ist nicht ausgeschlossen, der Typ 1 ist eher selten. Schwangerschaftshormone reduzieren die Aufnahmefähigkeit der Körperzellen für Insulin. Risikofaktoren für einen Gestationsdiabetes sind mangelnde Bewegung, Bluthochdruck und die genetische Disposition zur Zuckerkrankheit. Auch Schwangere über 30 Jahre haben ein erhöhtes Risiko. Betroffene oder Personen mit genetischer Disposition sollten sich vor der Schwangerschaft über den aktuellen Forschungsstand informieren.

Die Kosten für die Behandlung von einem Diabetes Typ 1 sind Teil der Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wenn Medikamente und andere Hilfsmittel ärztlich verordnet sind, so zahlt die Krankenkasse die Kosten. Für Blutzuckermessgeräte wird in der Regel eine Pauschale gezahlt. Auch hier muss das Gerät ärztlich verordnet sein. Für Diabetiker vom Typ 2 werden ebenfalls alle verordneten Medikamente bezahlt. Einschränkungen gibt es hier bei den Teststreifen, die für diese Patientengruppe nicht bezahlt werden. Es gibt auch Krankenkassen, die eine Insulinpumpe nur zögerlich genehmigen. Nachfragen könnte also Probleme verhindern.

Die gesetzlichen Krankenkassen bieten sogenannte “Disease-Management-Programme” (DMP) oder integrierte Versorgung von Chronikern an. Dabei handelt es sich um systematische Behandlung von chronisch Kranken. Die Patienten werden geschult und regelmäßig untersucht. Manche Krankenkassen fördern die Teilnahme an den Programmen durch Bonuszahlungen oder andere Vergünstigungen.

Werte des Blutzuckerspiegels

In den meisten Ländern wird der Blutzucker in der Einheit mmol/l (Millimol pro Liter) gemessen. In den alten Bundesländern gilt immer noch die alte Messeinheit mg/dl (Milligramm pro Deziliter).

Zeitpunkt der Messung Normaler Wert Kritischer Wert Diabetes mellitus
Nüchtern < 100 mg/dl < 5,5 mmol/l 110 -110 mg/dl 5,5-6,1 mmol/l >110 mg/dl > 6,1 mmol/l
2 Stunden nach dem Essen < 140 mg/dl < 7,8 mmol/l 140-200 mg/dl 7,8-11,1 mmol/l > 200 mg/dl > 11,1 mmol/l
HbA1c < 6,5 Prozent 6,5-7,5 Prozent > 7,5 Prozent

Der HbA1c-Wert ist das sogenannte Blutzuckergedächtnis. Es ist ein roter Blutfarbstoff, an dem der Verlauf des Blutzuckerspiegels der vergangenen drei Monate abzulesen ist.

Die Symptome des Diabetes mellitus

Allgemein gesehen sind die Probleme beim Typ 1 Diabetes eher akut und massiv. Beim Typ 2 kann man dagegen das Auftreten der Symptome als schleichend bezeichnen. Die Merkmale sind oft so unspezifisch, dass die Entdeckung der Krankheit recht schwierig ist.

Symptome Diabetes Typ 1 Symptome Diabetes Typ 2
Kaum erträglicher Durst Häufiger Durst
Vermehrtes Wasserlassen
Gewichtsverlust Gewichtsverlust
Abgeschlagenheit Schnelle Ermüdung
Starker Leistungsabfall Schlechter Allgemeinzustand
Häufige Infektionen Anfälligkeit für Infektionen
Wunden heilen schlecht
Wadenkrämpfe
Sehstörungen Schwindel
Juckreiz Juckreiz
Azetongeruch im Atem

Für jede Form des Diabetes gilt in jedem Fall: Je früher die Krankheit entdeckt wird, umso besser. Eine gute Behandlung kann die Folgeschäden der Zuckerkrankheit verhindern, abschwächen oder hinauszögern.

Der Diabetes ist auch deshalb so gefährlich, weil die Krankheit schlimme Folgen haben kann.

  • Schädigung der kleinen Blutgefäße
  • Schädigung der Netzhaut des Auges
  • Schädigung der Nieren
  • Schädigung der Nerven
  • Der Diabetische Fuß (kann zur Amputation führen)
  • Beschleunigung der Arterienverkalkung und damit
  • Risikoerhöhung für Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt und Schlaganfall

Wenn die Blutzuckerwerte konsequent kontrolliert werden und die Anforderungen einer gesunden Lebensweise beachtet werden, können solche Folgekrankheiten verhindert werden.

Die Behandlung von Diabetes

Diabetes Typ 1

Der Diabetes Typ 1 wird ausschließlich durch Insulin behandelt. Das Hormon, das der Körper des Patienten nicht produziert, kann mit einer Spritze, mit einem sogenannten Pen oder auch mit einer Insulinpumpe zugeführt werden. Der Umgang mit all diesen Mitteln muss gelernt werden. Die Dosierung des Insulins ist nicht immer gleich. Sie hängt von der Höhe des Blutzuckerspiegels, der Nahrung und den körperlichen Aktivitäten ab. Für Betroffene und Angehörige gibt es überall Möglichkeiten, sich in Diabetiker-Schulungen das benötigte Wissen anzueignen.

Der Pen ist eine besondere Spritze mit dem Aussehen eines Kugelschreibers. Mit diesem Instrument kann das Insulin besonders einfach gespritzt werden. Eine Insulinpumpe imitiert die Funktion einer Bauchspeicheldrüse. Unter die Haut des Bauches wird eine Nadel gelegt, die über Schläuche mit einem Insulinvorrat verbunden ist. Das Insulin wird ständig an den Körper abgegeben. Nadel und Schläuche müssen regelmäßig erneuert werden.

Diabetes Typ 2

Im Gegensatz zu einer Erkrankung mit Typ 1 Diabetes kann ein Erkrankter selbst Einfluss auf den Verlauf der Krankheit nehmen. Es ist in vielen Fällen möglich, durch die Umstellung der Ernährung und durch Steigerung der körperlichen Aktivitäten die erhöhten Blutzuckerwerte zu senken. Die Ernährung sollte fettarm sein und aus vollwertigen und gesunden Komponenten bestehen. Körperliche Bewegung kann die Insulinwirkung verbessern, denn so werden die Körperzellen für das Insulin wieder sensibilisiert. Besteht Übergewicht, so kann eine Gewichtsabnahme von einigen Kilos bereits zu verbesserten Blutzuckerwerten führen.

Erst wenn all diese Maßnahmen nicht erfolgreich sind, wird der Arzt Medikamente einsetzen, die den Blutzucker senken. Dabei gibt es verschiedene Arten von Medikamenten. Die einen regen die Bauchspeicheldrüse an, die anderen verbessern die Aufnahme der Körperzellen, und wieder andere hemmen die körpereigene Zuckerproduktion in der Leber.

Leben im Alltag mit Diabetes

Grundsätzlich kann ein Diabetiker so leben wie ein Mensch ohne Zuckerkrankheit. Doch gibt esEinschränkungen und Unterschiede. Der wichtigste Grundsatz: Fundiertes Wissen über die Krankheit ist unerlässlich. So kann die Krankheit günstig beeinflusst und die positive Lebenseinstellung bewahrt werden.

Die Ernährung bei Diabetes

Im Grunde genommen gelten für den Diabetiker die gleichen Ernährungsregeln wie für alle anderen:Ausgewogenheit, mäßige Kalorienzufuhr, wenig Fett, ausreichend Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. Bei einer Insulinbehandlung muss genaues Augenmerk auf die Menge der Kohlenhydrate gelegt werden. Für Diabetiker und ihre Angehörigen gibt es spezielle Ernährungsschulungen. Die speziellen Lebensmittel für Diabetiker werden nicht mehr empfohlen. Es hat sich herausgestellt, dass sie eher schädlich sind. Besonders interessant ist die sogenannte Ernährungstherapie für Diabetiker, die ergänzend zur medikamentösen Behandlung angewendet wird. Diese sorgt für eine Verbesserung der Blutwerte (Blutdruck, Blutzucker, Blutfett).

Sport und Bewegung

Für den Diabetiker Typ 2 ist Sport geradezu Medizin. Er fördert die Wirkung des Insulins und wirkt günstig auf Blutfettwerte und Blutdruck. Dabei ist es nicht nötig, Hochleistungssport zu betreiben. Zügiges Spazierengehen oder entspanntes Radfahren verbessern die Insulinwirkung. Regelmäßige Bewegung ist also wichtig.

Der Diabetiker Typ 1 muss seine sportlichen Aktivitäten genau planen, denn beim Sport wird zusätzlich Glukose verbraucht. Unterzuckerungen müssen unbedingt vermieden werden. Vor dem Sport sollte die Insulindosis verringert werden. Auch die Aufnahme von schnell wirkenden Kohlehydraten kann dabei helfen.

Der Diabetiker im Straßenverkehr

Statistisch gesehen sind Diabetiker im Straßenverkehr unauffällig. Doch wegen der Gefahr der Unterzuckerung ist die Teilnahme am Straßenverkehr dieser Menschen reglementiert. Wer als Diabetiker zu schweren Unterzuckerungen neigt, darf keinen Führerschein machen. Ein insulinpflichtiger Diabetiker muss sich untersuchen lassen und regelmäßige Kontrollen und Schulungen nachweisen. Der Führerschein für LKWs, Busse oder Fahrzeuge zur Personenbeförderung wird Diabetikern nicht erteilt. Jeder Zuckerkranke, der am Straßenverkehr teilnimmt, muss Vorsichtmaßnahmen befolgen. Traubenzucker oder ähnliches muss immer griffbereit sein.

Arbeit und Beruf

Der Diabetiker kann ein völlig normales Berufsleben führen. Offenheit im Umgang mit der Krankheit ist wichtig, damit Vorgesetzte und Kollegen Verständnis für die Blutzuckermessungen oder mehrere kleine Mahlzeiten haben. Berufe, bei denen Menschen durch die Unterzuckerung gefährdet sein könnten, sind Diabetikern verwehrt. Polizist, Pilot, Lokführer oder Fluglotse kann ein Diabetiker nicht werden. Der Beruf des Dachdeckers oder Tätigkeiten als Gebäudereiniger sind durch erhöhte Unfallgefahr weniger zu empfehlen. Auch Schichtdienste sind der Gesundheit eines Zuckerkranken nicht zuträglich.

Schwangerschaft trotz Diabetes möglich

Es ist noch nicht so lange her, da waren für Diabetikerinnen Schwangerschaft und Geburt völlig ausgeschlossen. Die Risiken für Mutter und Kind waren zu hoch. Doch durch neue Medikamente und den Fortschritt der Medizin ist es heute möglich, dass auch eine Diabetikerin gesunde Kinder zur Welt bringenkann. Die Schwangerschaft muss nur sehr genau überwacht, die ermittelten Werte immer wieder angepasst werden. Auch das Stillen des Säuglings ist kein Problem. Im Gegenteil haben die niedrigen Östrogenwerte während der Stillzeit günstigen Einfluss auf den Fettstoffwechsel und den Zuckergehalt des Blutes.

Erkrankt ein Mitglied einer privaten Krankenversicherung während der Versicherungszeit an Diabetes, so erstatten die Versicherer selbstverständlich die Kosten für alle notwendigen Medikamente, Hilfsmittel und Geräte. Auch notwendige Operationen oder stationäre Behandlungen werden gezahlt. Der Eintritt in eine private Krankenversicherung ist jedoch für Diabetiker nicht ohne Probleme. Es ist möglich, dass die Versicherung aufgrund der Gesundheitsprüfung Zuschläge verlangt oder aber alle Kosten ausschließt, die mit der Behandlung der Zuckerkrankheit zusammenhängen. Ein Vertrag mit einer privaten Krankenversicherung ist immer auch eine Sache der Verhandlung. Die Bedingungen können sehr unterschiedlich sein.

Ein Diabetiker ist durch die Zufuhr von Insulin oder auch durch die Einnahme von Medikamenten, die den Blutzucker senken, von Unterzuckerung oder “Hypoglykämie” bedroht. Wenn zu wenig Glukose im Blut ist, wird das Gehirn nicht mehr auseichend versorgt. Auch akute Erkrankungen oder zu starker Alkoholkonsum können Unterzuckerungen auslösen. Die Warnzeichen sind:

  • Heißhunger
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Unruhe
  • Gefühle von Schwäche
  • Schweißausbrüche
  • Zittern
  • Herzrasen
  • Kopfschmerzen
  • Verwirrtheitszustände
  • Müdigkeit
  • Konzentrationsschwäche

Ein Diabetiker sollte seine individuellen Anzeichen kennen. In einem solchen Fall muss sofort der Blutzucker kontrolliert werden. Hilfe bringen schnell verwertbare Kohlenhydrate wie Traubenzucker, Obstsäfte oder Cola.

Neue Methoden der Behandlung und Forschungsansätze

Methode Beschreibung
Transplantation von Inselzellen Zellen aus Bauchspeicheldrüsen von Organspendern werden über einen Katheter transplantiert
Transplantation des Pankreas Gute Erfolge, nur Nebenwirkungen durch Immunsuppressiva. Die Abstoßung des Organs muss verhindert werden.
Künstliche Bauchspeicheldrüse Apparat mit Minicomputer. Automatische Blutzuckermessung und Insulinabgabe über eine Pumpe. Versuchsstadium
Stammzellen Stammzellen können gesunde Zellen ausbilden. Forschungen laufen.
Impfung gegen Diabetes Typ 1 Forscher hatten in Tierversuchen bereits gute Erfolge.

Rezepte: Warme Mahlzeiten für Diabetiker

Paella vegetale

4 Personen
200 g Naturreis
750 ml Gemüsebrühe
1 mittelgroße Aubergine
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
2 kleine Zucchini
2 kleine Paprika (rot oder gelb)
200 g weiße Bohnen (Konserve)
Salz
Pfeffer
Bohnenkraut
Curry
30 g Sonnenblumenkerne

Zubereitung
1. Etwa 500 ml Brühe aufkochen und den Reis nach Packungsanleitung garen.
2. Aubergine waschen, längs halbieren und mit Salz bestreuen. Bilden sich Wassertropfen, die Aubergine abspülen und trockentupfen. Zwiebel und Knoblauch schälen. Zwiebel würfeln, Knoblauch pressen. Beides im heißen Olivenöl anbraten.
3. Zucchini und Paprika waschen, Bohnen abtropfen lassen. Gemüse zerkleinern, in die Pfanne geben und kurz mit anbräunen. Mit der restlichen Brühe aufgießen, würzen und 8 bis 10 Minuten köcheln lassen.
4. Reis und Bohne unter das Gemüse geben und weitere 2 Minuten köcheln lassen.
5. Sonnenblumenkerne in einer neuen Pfanne anrösten und über die Paella geben.

Nährwert pro Person: 372 kcal, 15 g Fett

Dorschfilet mit buntem Gemüse

4 Personen
400 g Lauch
400 g Möhren
200 g Zucchini
960 g Kartoffeln
20 g Olivenöl
120 g Saure Sahne (10% Fett)
480 g Dorschfilet (4 Stück)
Zitronensaft
Salz
Pfeffer
Petersilie

Zubereitung
1. Gemüse waschen und in Streifen schneiden. Kartoffeln schälen und ebenfalls in Streifen schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und alles darin andünsten.
2. Mit etwa 250 ml Wasser aufgießen, würzen. Gemüse bissfest garen und mit Sauerer Sahne verfeinern. Alles in eine Auflaufform geben.
3. Die Dorschfilets mit Zitronensaft säuern und salzen. Die Filets auf das Gemüse legen. Bei 180° C Umluft (200° C Ober- und Unterhitze) etwa 15 Minuten garziehen.

Nährwert pro Portion: 419 kcal, 10 g Fett

Hühnerbrust mit zweierlei Paprikamus

4 Personen
400 g Hühnerbrustfilet (4 Stück)
2 TL Sonnenblumenöl
80 ml Geflügelbrühe
Salz
Pfeffer
Rosmarin

Rotes Paprikamus:
200 g rote Paprika
20 g Zwiebel, gewürfelt
80 ml Geflügelbrühe
2 TL Sonnenblumenöl
Tomatenmark
Salz
Pfeffer

Gelbes Paprikamus:
200 g gelbe Paprika
20 g Zwiebelmus
2 TL Sonnenblumenöl
Salz
Pfeffer
Safran

Paprikamus
1. Paprika waschen, entkernen und würfeln.
2. Öl erhitzen, Zwiebeln andünsten. Paprika hinzugeben und kurz mitdünsten. Mit Geflügelbrühe angießen und etwa 8 Minuten garen.
3. Gemüse abgießen, Flüssigkeit auffangen. Paprika in einen Mixer geben oder mit einem Mixstab pürieren. Je nach Konsistenz mit etwas Brühe verdünnen. Abschmecken.

Hühnerbrustfilets
1. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und etwas Rosmarin hinzufügen. Die Filets salzen und bei mittlerer Hitze kurz mit andünsten.
2. Geflügelbrühe hinzugeben und etwa 12 Minuten garen. Abgießen und mit den Paprikamus’ servieren.

Nährwert pro Portion: 227 kcal, 15 g Fett

(Bitte beachten Sie unsere Hinweise zu medizinischen Inhalten!)