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Wechseljahre 2017-03-17T16:09:36+00:00

Erfolgreich abnehmen während der Wechseljahre

Frau macht Yoga

Erfolgreich abnehmen ist ohnehin schon eine Kunst für sich. Doch besonders Frauen ab Mitte 40 werden merken, dass sich das Abnehmen im Alter durchaus schwieriger gestaltet als in den Jahren zuvor. Ein Grund dafür ist in den Wechseljahren zu suchen.

Mit dem Eintritt der Menopause kommt es zu starken Veränderungen im Hormonhaushalt, so dass unter anderem der Stoffwechsel beeinflusst werden kann. Bei vielen Frauen beginnen in dieser Zeit Gewichtsprobleme, da der Körper nicht mehr so viel Energie benötigt wie früher. Andere Frauen können zwar ihr Gewicht halten, fühlen sich aber trotzdem nicht mehr wohl, da Muskeln schwinden und plötzlich neue Problemzonen entstehen. Doch mit der richtigen Ernährung und einer aktiven Lebensweise kann man durchaus auch in dieser Zeit erfolgreich abnehmen oder sein Gewicht halten.

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Studien belegen, dass Nahrungsmittel, die Phyto­östro­gene enthalten, den typischen Wechseljahrs­beschwerden entgegen wirken. Dieser Sekundäre Pflanzen­stoff ist vor allem in folgenden Lebensmitteln zu finden:

  • Leinsamen, Hülsenfrüchte & Sojaprodukte
  • Weizen & Hopfen
  • Granatapfel & Papaya

Anzeichen der Wechseljahre – Der Eintritt in die Menopause

Die Wechseljahre (Klimakterium) sind eine sehr wichtige Lebensphase einer Frau. Während dieser Phase kommt es zustarken hormonellen Veränderungen im Körper. Ein geringer Teil der Frauen erlebt diese Zeit völlig beschwerdefrei. Doch der Großteil hat während dieser Jahre mit unangenehmen Symptomen zu kämpfen.

Typische Beschwerden während der Wechseljahre

  • Haarausfall
  • Stimmungsschwankungen
  • Hitzewallungen
  • Hautalterung
  • Depressionen
  • Muskelschmerzen
  • Schweißausbrüche
  • Muskel- und Knochenabbau

Ursachen für die Gewichtszunahme während der Wechseljahre

InformationViele werden auch feststellen, dass es mit den Jahren schwieriger wird abzunehmen oder das Gewicht zu halten. Der Stoffwechsel verlangsamt sich und der absolute Energieverbrauch sinkt. Grund dafür ist der nicht mehr stattfindende Eisprung, der einer Frau im fortpflanzungsfähigen Alter täglich etwa 300 Kilokalorien abverlangt.

Frauen in den Wechseljahren brauchen demnach nicht mehr so viel Energie wie früher und müssen entsprechend auf ihre Ernährung achten, wenn sie ihr Gewicht halten wollen oder abnehmen möchten. Durch eine bewusste Ernährungsweise und einer aktiven Lebensführung mit reichlich Bewegung kann man die Lebensqualität sehr gut erhalten oder sogar verbessern.

Es gibt aber auch noch andere Gründe, die für Gewichtsprobleme sorgen und nicht immer in unmittelbarem Zusammenhang mit den Wechseljahren stehen:

Absinken des Somatropinspiegels Somatropin ist ein Hormon, das den Körper beim Abbau von Körperfett unterstützt. Mit etwa 40 Jahren wird nur noch ein Minimum des Hormons im Körpers ausgeschüttet. Die geringe Produktion von Somatropin ist zwar keine Begleiterscheinung der Wechseljahre, erschwert Frauen allerdings zusätzlich das Halten oder Abnehmen von Gewicht.
Östrogen-Dominanz und Schilddrüsenunterfunktion Häufig kommt es mit Beginn der Wechseljahre zu einem Überschuss von Östrogenen. Die in der Schilddrüse produzierten Hormone können dann vom Körper nicht mehr ausreichend genutzt werden. Es kommt zu Mangelerscheinungen, die den Stoffwechsel durcheinander bringen und häufig mit der Zunahme von Gewicht enden.
Verlust von Muskelmasse Ab einem Alter von 30 bis 35 Jahren beginnt der Körper mit dem Abbau von Muskelmasse. So gehen jedes Jahr etwa ein Prozent Muskeln verloren. Wer jetzt nicht mit leichtem Kraftsport seinen Körper unterstützt, muss damit rechnen, dass im Laufe der Jahre immer weniger Energie benötigt wird und man zunimmt.

Tipps für ein besseres Wohlbefinden während des Klimakteriums

Bei hochwertigen Ölen und Fetten das Maß halten

Omega-3-Fettsäuren wirken einer raschen Alterung und Abnutzung der Gefäße entgegen und beugen so Herz-Kreislauferkrankungen vor. Reichlich zu finden sind sie in pflanzlichen Ölen, wie Leinöl, Walnussöl oder Rapsöl. In Maßen sind diese gesundheitsfördernd.

Täglich Milchprodukte verzehren und dadurch Osteoporose vorbeugen

Calciumreiche Milch und Milchprodukte können helfen den anstehenden Knochenabbau zu verlangsamen. Hierzu sollten täglich Käse, Naturjoghurt, Quark oder Milch auf dem Speiseplan zu finden sein. Phosphatreiche Nahrungsmittel, wie Cola, Fertiggerichte oder Softdrinks sollten dagegen gemieden werden, da sie nicht nur die Aufnahme von Calcium in die Knochen verhindern, sondern sich auch negativ auf das Gewicht auswirken können.

Altbewährtes Heilmittel: Brennesseltee hilft gegen Wassereinlagerungen

Viele Frauen kämpfen in den Wechseljahren mit Wassereinlagerungen. Ein bewährtes Mittel dagegen ist Brennesseltee. Täglich zwei bis drei Tassen Tee bessert nicht nur die Einlagerungen, sondern verschönert gleichzeitig auch das Hautbild. Die Kur sollte aber nicht länger als vier Wochen angewendet werden, da der Körper dann an die Inhaltsstoffe des Tees gewöhnt ist und nicht mehr so gut darauf reagiert.

Sanfte Linderung der Beschwerden mit Hilfe von Schüssler Salzen

Schüssler Salze wirken sehr sanft auf den Körper und sind daher bestens für eine Kur gegen die Beschwerden während der Wechseljahre geeignet. Insgesamt gibt es 27 Salze, die alle eine unterschiedliche Wirkung auf den Körper haben. Je nach Problem können die Salze beispielsweise gegen Hitzewallungen und Schweißausbrüche, Haarausfall, Hautalterung oder Schlafstörungen helfen. Auch wenn die Salze erfolreich erprobt sind, sollte eine Einnahme immer mit einem Arzt oder einem Heilpraktiker besprochen werden.

Freude an der Bewegung: Sport unterstützt Gewichtsabnahme

Bewegung ist bekanntlich einer der Grundpfeiler für eine Gewichtsabnahme. Allerdings hält kaum jemand einen Trainingsplan durch, wenn er keinen Spaß daran hat. Man muss nicht von heute auf morgen einen Marathon laufen oder übermäßig viel Kraftsport machen. Vielen Frauen bereitet es beispielsweise sehr viel Freude, sich für einen Tanzkurs anzumelden oder sich mit Freundinnen zum Nordic-Walking zu verabreden.

(Bitte beachten Sie unsere Hinweise zu medizinischen Inhalten!)